Web-Controlling

7 neue Google Analytics Features

Web-Controlling mit Google AnalyticsEnde 2009 wurde Google Analytics um einige interessante Features erweitert. Mit dem Top-Feature Analytics Intelligence werden Sie ab sofort benachrichtigt, wenn sich bestimmte Kennzahlen nennenswert ändern oder merkwürdig verhalten. Das Webcontrolling mit Google Analytics ist nun flexibler denn je und lässt sich individuell auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen.

Google Analytics Intelligence und benutzerdefinierte Benachrichtigungen

Mithilfe des Algorithmus der Google Analytics Intelligence-Funktion werden Datenmuster über Tage, Wochen und Monate überwacht. Wesentliche Änderungen der Datentrends und Erkenntnisse, die Sie möglicherweise noch nicht bemerkt haben, werden direkt in Ihrem Konto angezeigt. Sie können sogar benutzerdefinierte Benachrichtigungen anlegen, um Ihre eigene Zusammenstellung von Dimensionen und Messdaten zu überwachen. Legen Sie außerdem fest, ob diese Benachrichtigungen per E-Mail verschickt oder in der Benutzeroberfläche angezeigt werden sollen.

Erweiterte Ziele und neue Ziele für Besucheraktivitäten

Sie können jetzt noch mehr Conversions analysieren, indem Sie in jedem Profil bis zu 20 Ziele festlegen. Messen Sie Besucheraktivitäten und den Erfolg von Branding-Maßnahmen auf Ihrer Website mit den Zielen „Besuchszeit auf Website“ und „Seiten pro Besuch“. Diese kurze Anleitung hilft Ihnen beim Einrichten Ihres ersten Ziels für Besucheraktivitäten.

Erweiterte Berichte für Handy-Geräte

Google Analytics hat die Unterstützung für Handy-Websites sowie Anwendungen für das iPhone und Android-Geräte erweitert. Sobald Sie die Handy-Websites vom Typ PHP, JSP, PERL und ASPX auf dem Server um eine Codesequenz ergänzt haben, können Sie sogar Mobiltelefone ohne (aktivierte) JavaScript-Unterstützung erfassen. Entwickler von Handy-Anwendungen finden die SDKs sowie technische Hinweise zur Umsetzung in englischer Sprache hier. Außerdem können Sie im Bereich „Besucher“ Daten zu Mobilgeräten und Netzanbietern über die neuen Berichte für Handy-Geräte einsehen.

Kennzahl für eindeutige Besucher

Wenn Sie wissen möchten, wie viele eindeutige Besucher (eindeutige Cookies) Ihre Website besuchen, können Sie die Kennzahl für eindeutige Besucher in Ihren benutzerdefinierten Bericht oder die erweiterten Segmente aufnehmen. Sie können „Eindeutige Besucher“ als Kennzahl für alle Dimensionen in Google Analytics wählen.

Erweiterte Analysefunktionen

Holen Sie noch mehr aus Ihren Daten heraus: Die Pivot-Funktion, zusätzliche Dimensionen und erweiterte Tabellenfilter helfen Ihnen dabei. Kombinieren Sie diese Funktionen für eine noch sorgfältigere Datenanalyse direkt in Ihrem Konto.

Gemeinsames Nutzen von erweiterten Segmenten und benutzerdefinierten Berichtvorlagen

Teilen Sie erweiterte Segmente oder einen benutzerdefinierten Bericht per URL mit anderen Analytics-Nutzern. Die vorformatierte Vorlage wird automatisch in deren Konten importiert. Sie können außerdem bestimmen, in welchen Profilen Ihre erweiterten Segmente und benutzerdefinierten Berichte für andere sichtbar sein oder verborgen bleiben sollen.

Mehrere benutzerdefinierte Variablen

Benutzerdefinierte Variablen helfen Ihnen, Google Analytics flexibel und einfach anzupassen sowie exakt die Websitedaten zu erfassen, die für Ihr Unternehmen wichtig sind. Sie können Besucher anhand von Besucherattributen (z. B. Mitglied oder Nichtmitglied), Sitzungsattributen (z. B. angemeldet oder nicht angemeldet) sowie Seitenattributen (z. B. Sportbereich angesehen) definieren und erfassen. Mit benutzerdefinierten Variablen können Sie beliebige Interaktions- und Verhaltensmuster auf Ihrer Website einstufen. Informieren Sie sich noch heute genauer darüber (nur in englischer Sprache verfügbar).

 

Quelle: Google Analytics




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geschrieben von Alexander Damm am 14. January 2010 - 16:48
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3 wichtige KPIs zur Erfolgsmessung

Key Performance Indicators (KPIs)In diesem Artikel möchten wir Ihnen drei interessante KPIs vorstellen, mit denen Sie die Ergebnisse Ihrer Online-Maßnahmen messen können. Unter einem Key Performance Indicator versteht man einen prozentualen Anteil oder Durchschnittswert, der sich stets mit dem Wert der vorangegangenen Periode vergleichen lässt. Wir erläutern Ihnen folgende Kennzahlen: Avergage Revenue per Visit (durchschnittlicher Wert pro Besuch), Page "Stickiness" (Seiten "Klebrigkeit") und Percentage Visitors in a Specific Segment (prozentualer Anteil von Besuchern eines speziellen Segments)

Avergage Revenue per Visitor (durchschnittlicher Wert pro Besuch)

Definition

Average Revenue per Visit = Summe des generierten Umsatzes / Anzahl Besuche

Was unter der Summe des generierten Umsatzes zu verstehen ist, hängt von der Art der Wesite ab. Handelt es sich um einen Shop, so sollte der Verkaufsumsatz herangezogen werden. Werbebasierte Seiten sollten hierfür den Umsatz verwenden, den sie über Werbeeinblendungen generiert haben. Äquivalent dazu sollten Marketing-Seiten die Anzahl generierter Leads benutzen.

Auslegung

Je größer dieser Wert ist, desto erfolgreicher läuft Ihr Online-Projekt. Sinkt Ihr Wert plötzlich, so ist anzunehmen, dass eine größere Gruppe unqualifizierter Benutzer Ihre Seite aufgerufen hat oder möglicherweise ein technischer Defekt (z.B. zu lange Ladezeiten) vorliegt.

Maßnahmen

Um den Average Revenue per Visit zu erhöhen sollten Sie durch geeignete Maßnahmen mehr qualifizierte Besucher auf Ihre Seite führen. Hierzu eignen sich SEO, SEA, Bannerwerbung und Affiliate Marketing.

Page "Stickiness" (Seiten "Klebrigkeit")

Definition

Page "Stickiness" = 1 - (Anzahl Abbrüche / Page Views)

Mit Abbrüchen ist gemeint, wie oft User nach dem Aufruf einer bestimmten Seite den Webauftritt verlassen. 

Auslegung

Die Seiten "Klebrigkeit" ist quasi der Kehrwert zur Abbruchrate, sodass folglich ein möglichst hoher Wert erstrebenswert ist. Die Startseite, für die der Wert höher sein sollte als für restliche Seiten, sollte dabei getrennt betrachtet werden.

Maßnahmen

Eine A/B Test bzw. eine multivariates Testing sollte als Optimierungsmaßnahme durchgeführt werden, fall die Stickiness wichtiger Seiten bei Ihnen zu gering sein sollte.

Percentage Visitors in a Specific Segment

Definition

Percent Visitors in a Specific Segment = Anzahl Besucher eines Segments / Gesamtzahl aller Besucher

Es macht Sinn Ihre Nutzer nicht nur in neue und wiederkehrende Besucher einzuteilen, sondern auch in weitere Segmente zu gleidern. Beispiele hierfür sind die Einteilung nach Umsatz (High-Value Customers vs. Low-Value Customers) oder die Segmentierung nach der Zugriffsquelle (Besucher über organische Suche vs. Besucher über bestimmten Referrer). 

Auslegung

Sind diese Kundensegmente einmal definiert, lassen sich anschließend weitere Kennzahlen zur Auswertung heranziehen hierfür. Die Segmentierung der Besucher liefert Ihnen also den Grundstein für eine detailiertes Web Controlling und hilft Ihnen dabei Schwachstellen aufzudecken.

Maßnahmen

Hier kommt ganz darauf an, welchen Zweck Sie mit Ihrer Website verfolgen und welche Besuchersegmente Sie betrachten.

Quelle: Peterson, Eric (2006): The Big Book Of Key Performance Indicators




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geschrieben von admin am 21. December 2009 - 18:15
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8 Key Performance Indicatoren für ihre Social Media Aktivitäten

Der Einfluss von Blogs und anderen Social Media Formen ist heute schon so groß, das Marketingverantwortliche sie bei der Planung Ihrer Kampagnen nicht vernachlässigen können. Diese neuen Kanäle unterscheiden sich von den klassischen Maßnahmen und stellen Unternehmen im Bezug auf messbare Ergebnisse vor neue Herausforderungen.
Wir stellen Ihnen in unserer aktuellen mw.trendline Ausgabe acht wichtige Key Performance Indicators (KPI) vor, die für die Erfolgskontrolle von Blogs, Online Magazinen und anderen Social Media Aktivitäten hilfreich sind.

Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie Ihren Erfolg, resultierend aus Social Media Aktivitäten, messen können. Hierfür stellen wir Ihnen acht Indikatoren vor:

Phase 1 - Messen des Wirkungsgrads:

Anzahl eingehender Links

Die Anzahl eingehender Links des vergangenen Monats lässt Ihre Linkpopularität steigen. Kontrollieren Sie also den vertikalen Einfluss Ihrer Seite

Anzahl an User-Kommentaren

Die Anzahl an User-Kommentaren ist eine Messgröße, mit der Sie die Relevanz Ihres Contents bewerten können. Liefern Sie aktuelle und vor allem interessante Inhalte, die die User zu Interaktion bewegen.

Anzahl der Verlinkungen auf Social Bookmarking Sites

Diese Messgröße steht im direkten Zusammenhang mit dem Erfolg Ihrer Social Media Aktivität. Außerdem spiegelt sich hier das Maß der Bekanntheit Ihrer Social Website wider.

Phase 2 - Messen von Nutzerparametern

Durchschnittliche Besucherzeit

Wie reichhaltig ist Ihre Angebot? Wird Usern schnell langweilig beim Durchstöbern Ihres Blogs oder werden Sie von spannenden Inhalten förmlich mitgerissen? Genau dies lässt sich über die durchschnittliche Besuchszeit herausfinden.

Anzahl verschiedener User die in einem bestimmen Zeitraum Kommentare verfasst haben

Ihre Inhalte regen nur einen kleinen Kreis an Experten zum Diskutieren an oder erreichen Sie mit Ihrem Content eine größere Interessengemeinschaft? Der Wert bringt genau dies zum Ausdruck.

Durchschnittliche Länge der Kommentare

Je länger die durchschnittliche Länge der Kommentare, desto größer ist das Engagement Ihrer User.

Durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro User in einem bestimmten Zeitraum

Mit dieser Kenngröße lässt sich der Prozess des Community-Buildings bemessen. Widerkehrende Besucher schätzen Ihre Inhalte und geben Ihnen eventuell nützliches Feedback.

Wer schreibt Kommentare?

Mit diesem Parameter lässt sich die Qualität und Kompetenz Ihrer Besucher bewerten. Sind es lediglich Spammer, die inhaltslose Kommentare auf Ihrer Seite hinterlassen, so sollten Sie Ihren Content nochmals überarbeiten.

Quelle: MarketingSherpa




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 10. August 2009 - 11:02
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