SEO

Mehr Besucher durch erfolgreiches SEO

seoMöchten Sie Ihre Besucherzahlen im Internet steigern? Betreiber von Webseiten bietet sich daher die Möglichkeit der Search Engine Optimization (SEO) oder auch Suchmaschinenoptimierung. Mit professionellem SEO können Sie Ihr derzeitiges Ranking in Suchmaschinen verbessern. Eine gute Platzierung kann Ihre Besucherzahlen und somit auch die Umsätze steigern.
Wertvolle Grundlagentipps hat Ihnen Uwe Mosgalllik, Leiter der Abteilung Suchmaschinenoptimmierung beim führenden Online-Marketin-Experten FAIRRANK bereitgestellt.

1. Title und Metadaten für alle Seiten unterschiedlich und passend

Auch wenn er für den Endnutzer kaum ins Auge fällt: der Title ist das wichtigste Element jeder einzelnen Webseite. Sie finden den Title unauffällig in der obersten Leiste Ihres Browsers. Aber: Der Title Ihrer Website ist bei Google die Überschrift Ihres Suchergebnisses.

Halten Sie den Title kurz, aber dennoch aussagekräftig. Er sollte in wenigen Worten den Inhalt der jeweiligen Seite umreißen. Auf jeder Seite sollte ein anderer Title-Tag verwendet werden.

Weitere noch weniger auffällige, aber auch wichtige Metadaten sind "Description" und "robots". Die Description wird im Suchergebnis als beschreibender Text unter der Überschrift angezeigt. Ist dieser Metatag leer oder fehlt er gänzlich, sucht sich Google einen passenden Abschnitt aus dem Inhalt.

Mit dem robots-Tag steuern Sie das Verhalten des Suchrobots (Crawler). Sie können ihm die Anweisungen index, noindex, follow und nofollow vorgeben und somit bestimmen, ob die Seite indexiert werden soll und ob enthaltene Links verfolgt werden sollen.

2. Verbessern Sie die Struktur Ihrer URLs

Die URL ist die Internetadresse, die ein Benutzer in die Adresszeile des Browsers eingibt, also etwa www.fairrank.de/de/seminare/index.php. Besonders wichtig ist, dass aus dieser URL bereits hervorgeht, um welchen Inhalt es sich auf der Seite handelt.

Achten Sie ebenfalls darauf, dass eine Seite ausschließlich unter einer URL aufrufbar ist. Wenn der Aufruf auch mit www.fairrank.de/seminare möglich sein soll, sollten Sie den sogenannten "canonical-Tag" einsetzen, um doppelte Inhalte im Internet zu vermeiden.

3. Erstellen Sie eigene, aussagekräftige Inhalte mit Alleinstellungsmerkmal

Schreiben Sie nicht ab! Auch nicht von sich selbst. Verwenden Sie für Ihre eigenen Seiten immer andere und idealerweise auch ausführlichere Formulierungen als für externe Seiten, wie z. B. für Katalogeinträge. Schreiben Sie die Texte dabei so, dass sie zu dem Thema kompetente Aussagen treffen. Erzeugen Sie einen Mehrwert für Ihre Besucher. Verwenden Sie auf jeden Fall die Wörter, unter denen Sie gefunden werden möchten bzw. von denen Sie annehmen, dass Ihre Kunden danach bei Google suchen. Google ist wie eine Volltextsuche: Nur das, was geschrieben wurde, kann auch indexiert werden.

4. Strukturierte Überschriften

Achten Sie darauf, dass Sie Überschriften richtig einsetzen. Eine Überschrift wird in HTML mit einem H-Tag dargestellt. H-Tags gibt es in 6 verschiedenen Abstufungen. H1 ist die größte und damit wichtigste Überschrift. Hier sollte sich idealerweise der oben beschriebene Title widerspiegeln. Ebenso darf es pro Seite nur einen H1-Tag geben. Alle weiteren Überschriften sollten logischerweise in der richtigen Abstufung umgesetzt werden.

5. Sammeln Sie positive Bewertungen

Es gibt Bewertungsportale wie Qype, hotfrog oder ciao. Sie sollten Ihr eigenes Unternehmen auf keinen Fall selbst bewerten. Aber Sie können Ihre Kunden dazu ermuntern, indem Sie auf der Rechnung oder der Visitenkarte darauf hinweisen.

 

Quelle: Internet World Business




Daniel Traub's picture
geschrieben von dtraub am 27. May 2011 - 16:43
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

SEO für Online-Shops wichtiger denn je

SEO Online-ShopsGanze 83,5% der Online-Benutzer verwenden regelmäßig Suchmaschinen und Webkataloge um nach entsprechenden Inhalten im Web zu Suchen. Diese Erkenntnis liefert die Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF). Ein großer Teil der Suchanfragen bezieht sich auf Produkte. Seien es Meinungen oder Preisvergleiche, der Online-User greift mehr und mehr zum Internet um sich über Produkte zu informieren, um sie letztendlich auch dort zu bestellen. SEO war also für Shopbetreiber noch nie so wichtig wie jetzt.

Für 66 Prozent der Online-Einkäufer sind Suchmaschinen nach wie vor der Einstiegskanal bei ihrer Shoppingtour, so das aktuelle Ergebnis des Markt- und Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest Relation Browser . Ergo muss, wer im Web gefunden werden will, bei Google auf den vorderen Plätzen stehen. Denn 87 Prozent der Suchmaschinennutzer bleiben bei ihrer Recherche auf der ersten Trefferseite stecken. Wer mit seinem Online-Shop auf einer der nachfolgenden Seiten gelistet ist, hat das Nachsehen.

ECommerce-Software: Optimierung inklusive

Doch wie kann ein Onlineshop-Händler seine kaufmännischen Daten aus einem Warenwirtschaftssystem, das aus parametrischen Produktstammdaten statt aus Texten besteht, für die Webseiten am besten aufbereiten, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden?

Wer sich für einen Online-Shop "von der Stange" entscheidet, muss in der Regel nicht wenig Zeit einkalkulieren, um sich mit den Methoden der Selfmade-SEO vertraut zu machen oder muss zusätzlich Geld in die Hand nehmen, um das Thema an SEO-Agenturen outzusourcen.

Gerade ältere Shopsoftware ist dabei oft nicht in der Lage, suchmaschinenoptimierte Webseiten zu generieren. Hier kann dann durch eigenprogrammierte Workarounds Abhilfe geschaffen werden, was in der Regel dann aber auch dazu führt, dass die Update-Fähigkeit der Shopsoftware verloren geht. Dabei sollte man wissen, dass die Suchmaschinen ihre Ranking-Algorithmen nicht offenlegen und kontinuierlich modifizieren, woraus sich ein stetiger Anpassungsbedarf ergibt, um dauerhaft vorne mitzuspielen.

Entscheidet sich der Shopbetreiber jedoch für eine Shoplösung, die auf einer On-Demand-Plattform läuft und als "Software und Service Lösung" betrieben wird, erhält er beim Thema Suchmaschinenoptimierung umfassende Unterstützung. Denn zu einem solchen E-Commerce-Projekt gehört es, dass der Dienstleister den Aufbau, den Betrieb, die Wartung sowie die technische und konzeptionelle Weiterentwicklung übernimmt. Und dazu gehört auch die Suchmaschinenoptimierung.

Bereits bei der Konzeption des Online-Shops gehört die OnPage-Optimierung als Bestandteil der SEO mit dazu. Beim Import der Produktstammdaten wird die technische Grundlage dafür geschaffen, diese später im Online-Shop auch optimal einsetzen zu können. Hierzu wird für den Online-Shop ein individuelles semantisches Auszeichungskonzept erarbeitet. Der Quellcode der Templates zur Darstellung der Inhalte wird so programmiert, dass ein günstiges Content- zu Codeverhältnis vorliegt und der wichtigste Content zu Beginn des Quellcodes steht. Zudem werden seitenindividuelle SEO-Bausteine dynamisch erzeugt und in die Templates integriert, die manuell für weitergehende Optimierungen auch überschrieben werden können. Die Website, die dann an den Shopbetreiber geliefert wird, ist also nach allen Regeln der Kunst suchmaschinenoptimiert. Ein weiterer Vorteil: Da das On-Demand-Geschäftsmodell nach der Implementierung nur eine prozentuale Beteiligung am Online-Umsatz vorsieht, entstehen dem Shopbetreiber zu keinem Zeitpunkt Mehrkosten für die suchmaschinengerechte Aufbereitung der Shopseiten.

Der Schlüssel liegt in der Wortwahl

Entscheidend für das Gefundenwerden sind die richtigen Keywords. Durchschnittlich werden laut Google bei Suchanfragen mittlerweile 2,2 Keywords eingegeben. Denn der User hat längst gemerkt, dass er mit mehreren relevanten Schlüsselwörtern schneller zum Ziel gelangt. Deswegen wählt derjenige, der eine Kaufabsicht hat, zusätzlich zu dem Produkt, das er sucht, z. B. Begriffe wie "kaufen" oder "bestellen".

Bei der Auswahl der jeweils besten Suchbegriffe für das jeweilige Produkt arbeiten der Online-Shop-Betreiber und der E-Commerce-Spezialist Hand in Hand: Der Onlinehändler bringt sein kunden- und branchenspezifisches Wissen mit ein, der On-Demand-Plattform-Anbieter analysiert das Suchvolumen und die Wettbewerbsintensität bei Einzelbegriffen und Suchwortkombinationen. Wie Produkte durch die Verbindung mit qualitativen Contentseiten im Ranking verbessert werden können, das wissen die Experten der On-Demand-Plattform durch die permanente Auswertung ihrer Analyse- und Recherche-Tools. Dem Online-Händler stehen zudem in dem integrierten Content Management System individuelle Möglichkeiten zur Pflege der SEO-relevanten Parameter zur Verfügung.

Content ist King, aber SEO ist die Dame

Auch wenn Content der König ist läuft das "Spiel" um Traffic und Umsätze ohne die Dame SEO nicht. Online-Shopbetreiber, die beim Googlen unter den ersten Treffern gelistet sein wollen, sind gezwungen ihre Webseiten suchmaschinenoptimiert aufzubauen. Gute On-Demand-Plattformen generieren aus Angaben wie Kategorie, Unterkategorie und Artikel für jede einzelne Website automatisch eine niceURL, also eine suchmaschinenoptimierte Internetadresse. Optimal aufgebaut ist eine solche URL, wenn sie für die Suchmaschinen leicht indexierbar, also auslesbar, und zugleich aussagekräftig ist. Ein gutes Software-as-a-Service-Unternehmen erkennt man z. B. daran, dass der Dienstleister die Shopbetreiber berät, wie sie ihre Shop-Produkte im Ranking verbessern können.

Kundenmeinungen: Auch Social Shopping muss die Software abbilden

Jenseits dieser werbetechnischen, gesteuerten Maßnahmen bietet das Web den Online-Käufern aber auch "echte", weil unbezahlte, Einschätzungen von Produkten an. Das Shoppen wird hier zum Social Shopping, weil Kunden für andere Kunden eine Bewertung abgeben und sich so als aktive Mitglieder am Verkaufsprozess beteiligen.

Wie können Online-Shopbetreiber das Bedürfnis ihrer Kunden nach Austausch und Kommunikation und nach Produktempfehlungen befriedigen, wie den unentschiedenen Shop-Besucher vom eigenen Produkt überzeugen? Das Einbinden von Web-2.0-Elementen in den Online-Shop ist eine wirksame Social-Commerce-Strategie. Wer seinen Shop über eine On-Demand-E-Commerce-Plattform betreibt, hat meist schon viele Features in seiner E-Commerce-Plattform integriert: z. B. Freunde werben Freunde, Kundenbewertung & Reviews, Tagging, Empfehlungen, Wunschzettel und Blogs. Für diese Marketing-Tools entstehen den Online-Händlern keine zusätzlichen Kosten, diese Funktionen sind in der Software-as-a-Service-Lösung bereits integriert. Denn der Anbieter der E-Commerce-Plattform, der prozentual am Online-Umsatz des Shops beteiligt ist, hat ein großes Interesse daran, dass der Shop die Erwartungen der Kunden und Shopbetreiber erfüllt - auch in puncto Social Commerce.

Die andere Möglichkeit ist, die eigenen Produkte auf reichweitenstarke Social-Media-Portale wie Facebook zu integrieren. Wer möchte schon gerne auf 500 Mio. potenzielle "Fans" und mögliche Kunden verzichten? Einfach und schnell in den Online-Shop implementiert, kann der Nutzer Produkte direkt aus dem Shop an seinen Facebook-Newsfeed schicken und so seinem Netzwerk empfehlen. Vorreiter wie IKEA aber auch neuere deutsche Shops wie Mirapodo haben bereits über 10.000 "Fans". Etwa 250 deutsche Online-Shops sind derzeit bereits aktiv auf Facebook vertreten.

Quelle: iBusiness




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 1. September 2010 - 18:01
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Google im neuen Gewand

Seit der neusten Umstellung der Benutzeroberfläche präsentiert sich die Google-Suche in einem noch schlichteren Gewand. Neu sind die Suchhilfen, die Google in der linken Spalte präsentiert. Alles in Allem umfasst das Update mehr als 100 Änderungen und Design-Updates.

Die offensichtlichste Veränderung ist die linke Sidebar, in der die relevanten Suchhilfen und Inhaltstypen angezeigt werden. Die Elemente der Sidebar sind nicht statisch, sondern werden abhängig von der jeweiligen Suchanfrage angezeigt, so dass immer nur die wichtigsten Filterfunktionen bereitgestellt werden sollen. Die Suchenden können so ihre Suchanfragen schnell und intelligent verfeinern und sollen die gewünschten Informationen schneller finden können - sofern Googles Plan auch aufgeht.

Google Update

Folgende Filterfunktionen stehen zur Auswahl:

  • • zeitliche Eingrenzung
  • • Auswahl von Inhaltstypen wie Nachrichten, Videos, Bücher und andere mehr
  • • integriertes Bewertungssystem zum schnelleren Wiederfinden

Zudem empfiehlt Google thematisch ähnliche Suchen. Auch die mobile Suche von Google hat einen neuen Look bekommen. Hier wird die neue Sidebar durch einen Klick auf den Options-Button links neben der Sucheingabe eingeblendet.

Google arbeitet schon seit einigen Jahren an Möglichkeiten zur Verfeinerung der Suchergebnisse. So sind in das aktuelle Update dann auch Technologien wie Universal Search, das Search Options panel und Google Squared eingeflossen, die zusammen die linke Sidebar möglich machten.

Neues Design noch nicht für alle freigeschaltet

Das Roll-Out des neuen Designs für 37 Sprachen hat bereits begonnen, allerdings wird es zur Zeit noch nicht überall zur Verfügung stehen.

Quelle: t3n




admin's picture
geschrieben von admin am 7. May 2010 - 12:09
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Nutzer nehmen Echtzeit-Suchergebnisse nicht wahr

Echtzeit-SuchergebnisseDie aktuelle Eye-Tracking-Studie der amerikanischen Marktforscher Oneupweb ergab, dass Echtzeit-Suchergebnisse von mehr als der Hälfte aller Internetnutzer nicht wahrgenommen werden.

In der Studie Search Gone Wild: An Eye Tracking Study On Google's Real-Time Results zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser  kommt das Unternehmen zu der Erkenntnis, dass nur 55 Prozent der Probanten einer Eyetracking-Studie Echtzeitergebnisse (beispielsweise aus Twitter) überhaupt nur wahrnehmen.

Die Gruppe, deren Aufgabe es war, ein Produkt zu kaufen, brauchte neun Sekunden, um die Echtzeitergebnisse wahrzunehmen und klickte zu zehn Prozent weniger auf Echtzeitergebnisse als die Gruppe, die sich lediglich über ein Produkt informieren sollte - diese brauchte allerdings sogar 14 Sekunden bis zur Wahrnehmung.

Quelle: ibusiness




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 21. April 2010 - 16:37
(Tags)
bisher keine Votings

Ladezeit als neuer Ranking-Faktor

In Zukunft wird die Ladezeit einer Website als neuer Faktor, der das Suchmaschinen-Ranking beeinflusst, erwartet. Diese Aussage traf SEO-Guru Matt Cutts in einem Interview im Rahmen der Suchmaschinenmarketing-Konferenz PubCon.

Derzeit wird bei google heiß diskutiert, ob der Site-Speed im Jahr 2010 zur Bewertung der Websites hinzugezogen werden soll. Man schätzt heute ca. 200 verschieden Faktoren, die von google bereits ausgewertet werden. Derzeit wird die Perfomance einer Website lediglich zur Bemessung des Qualitätsfaktors der Werbeanzeigen bei Adwords verwendet, welcher letztendlich den Rang der Anzeige für ein bestimmtes Keyword bestimmt.

Das Interview in voller Länge können Sie sich hier anschauen:

Quelle: t3n




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 18. November 2009 - 15:43
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Googles PageRank verliert Stellenwert

In letzter Zeit wurde viel zu Googles PageRank berichtet. Die Kernaussage ist immer die gleiche: Man kann den öffentlich angezeigten PageRank von Google bei der Bewertung SEO-spezifischer Kriterien Rund um das Suchmaschinenranking ruhigen Gewissens vernachlässigen. Einerseits findet eine Aktualisierung dieser Werte nur noch in großen Abständen statt und außerdem bedient sich Google immer mehr anderer Faktoren zur Bewertung der Güte von Websites. Lediglich zur Analyse potentieller Linkpartner sollte der PR weiterhin verwendet werden. Für das Suchmaschinen Ranking hat der eigene PR jedoch keinerlei Auswirkung mehr. 

Zum Hintergrund: Der von Google-Mitgründer Larry Page entwickelte PageRank (PR) gilt als das Herz von Googles Suchalgorithmus. Im Prinzip geht es darum, Links auszuwerten, die Websites aufeinander setzen. Grundgedanke: Wer viel verlinkt wird, hat etwas Wichtiges oder Nützliches mitzuteilen. Kommt der Link von einer Seite, die selbst bereits viel verlinkt wird, hat das wiederum mehr Gewicht. Das ist jetzt stark vereinfacht, aber trifft in etwa den Kern.

Nun nimmt Google seit vielen Jahren seine Messdaten und errechnet daraus für jede Website einen öffentlich sichtbaren PageRank-Wert, der zwischen 0 und 10 liegt. Den kann man beispielsweise sehen, wenn man die Google Toolbar installiert hat. Außerdem gibt es jede Menge Online-Tools und auch Firefox-Plugins, die ihn anzeigen. Und weil er so schön einfach zu verstehen ist, halten ihn insbesondere Laien im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung für immens wichtig.

Tatsächlich aber ist der PR kein Garant für vordere Suchmaschinenpositionen. Der Grund ist: Google bezieht viel mehr Eckdaten mit ein, um seine Ergebnisseiten zu errechnen.

Wichtig ist beispielsweise der Text, mit dem verlinkt wird. Zum Teil gehört auch der redaktionelle Zusammenhang dazu, inwiefern die miteinander verlinkten Seiten thematisch zusammenpassen oder auch, wie viele Links ansonsten noch gesetzt werden. Hinzu kommen die Inhalte der Seite selbst bis hin zum Titel der Website, die URL, das Alter der Adresse und einiges mehr.

Kurz gesagt: Man kann einen PR von 8 haben und dennoch bei wichtigen Suchbegriffen nicht auf Platz 1 stehen. Profis ist das schon lange bekannt.

Allerdings ist der Mythos vom hohen PageRank praktisch nicht totzukriegen. Das ist so ähnlich wie mit den Gigahertz bei Computern oder den Megapixel-Angaben bei Digitalkameras. Wenn ein Wert schön plastisch und einfach zu verstehen ist, verselbstständigt er sich - auch wenn Profis sich angesichts dessen reihenweise mit der flachen Hand an die Stirn schlagen.

Quelle: t3n




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 11. November 2009 - 13:33
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Digital Asset Optimization (DAO) heißt die Zukunft von SEO

Jedem Unternehmer ist die Relevanz der Suchmaschinenoptimierung bekannt. Ein gutes Ranking ist gerade in der jetzigen Konjunkturkrise von Nöten, um ausreichend auf sich aufmerksam zu machen. Suchmaschinenbetreiber stellen den Fokus Ihrer Entwicklungen immer mehr auf die Bedürfnisse der Suchenden ein. Neben den klassischen Suchergebnissen als blaue Links, unterstützen neuartige Darstellungsweisen den User, das zu finden, was er sucht. Hierbei wird dem Suchenden ein Mehrwert geboten. Die Gewährleistung für die Bereitstellung dieser Verknüpfungen aus verschiedensten Kanälen wird als Digital Asset Optimization (DAO) bezeichnet. Doch wie werden diese Informationen durch die Suchmaschinen generiert? Worauf ist zukünftig bei der Konzeption eines Webauftritts zu achten um DAO-konforme Inhalte zu erzeugen? Dieser Artikel gibt eine Einführung in Digital Asset Optimization und klärt genau diese Fragen. 

Ausrichtung an Nutzerbedürfnisse
Der Endnutzer erwartet heutzutage bei seiner Suchanfrage ein sehr viel intensiveres Erlebnis (Ergebnis) als eine Liste von 10 blauen Links. Durch die veränderte Infra- und Preisstruktur der letzten Jahre sind die Nutzer nun in der Lage das Internet öfter, einfacher und ortsunabhängig zu nutzen sowie bandbreitenintensivere Inhalte im Web zu konsumieren. Das ist auch der Grund, warum z.B. YouTube oder Twitter ebenso beliebt sind wie Google selbst. Deswegen ist es für Suchmaschinen ein ganz natürlicher Vorgang, jede mögliche Informationsquelle anzuzapfen und im Ergebnis darzustellen. Dabei geht es vor allem um die Intention, die der Nutzer bei seiner Suchanfrage verfolgt. Die zusätzlichen Ergebnisblöcke werden dann ganz deutlich von den Ergebnissen aus der reinen Textsuche, die dem bisherigen traditionellen SEO entsprechen, unterschieden und prominent darüber platziert.

DAO bedeutet nicht nur die Berücksichtigung verschiedener Datentypen, sondern auch digitaler Medienkanäle. Gemeint sind damit z.B. Branchenbücher, Twitter, Blogs, News oder auch Videos. Je nach Suchbegriff werden dabei niemals alle möglichen, sondern nur die aufgrund des Nutzerverhaltens passenden Kanäle dargestellt. Diese neue und umfangreiche Art der Optimierung bedeutet für die Zukunft einen weiten Bereich von Anwendungen.

Ein erstes Beispiel soll dies verdeutlichen: So wird z. B. bei der Suchanfrage "Italiener Hannover" eine lokale Auflistung italienischer Restaurants in Hannover inkl. geographische Kartenübersicht präsentiert.

DAO - Lokale Suchergebnisse bei google

Das macht aus Nutzersicht durchaus Sinn, will man doch wissen, in welchem Stadtteil sich das Restaurant befindet, ob es z.B. gut erreichbar ist und wie andere Nutzer das Restaurant bewertet haben. Die eigentlichen Webseiten der Restaurants rutschen damit immer weiter nach unten und damit auch aus dem direkten Sichtfeld („above the line“) der Suchenden heraus.

Ein weiteres Beispiel, welches die Vielfalt der universellen Suche bei Google verdeutlicht, ist der Suchbegriff „Blume“ - bei dem sowohl die Bilder, Videos als auch die lokale Suche zusätzlich in der Ergebnisseite eingebunden werden:

Suchbegriff Blume - google

Und auch andere Suchmaschinen neben Google können sich dem Trend nicht verwehren und binden immer öfter Rich-Media Elemente sowie vertikale Suchergebnisse aus anderen Spezialsuchen mit in die Ergebnisseite ein wie hier die Yahoo-Ergebnisse von den Tennisspielen bei den French Open.

Alle Beispiele verdeutlichen zwei Dinge:
Zum einen wird sich erfolgreiches SEO immer mehr auf absolute Top-Platzierungen und nicht mehr allein auf die erste Trefferseite konzentrieren. Denn nur die obersten Platzierungen sind für die User weiterhin sichtbar und werden noch entsprechend häufig angeklickt.

Zum anderen, und hier kommen wir wieder auf das eigentliche Thema dieses Beitrags zurück, wird man neben der traditionellen Suchmaschinenoptimierung alle in Frage kommenden Kanäle für die optimale Sichtbarkeit den Suchmaschinen bedienen müssen.

Allgemeiner Ranking-Report verliert an Bedeutung
Es kann also nicht länger darum gehen die Kunden in den Bereich der ersten Ergebnisseite zu bringen. Stattdessen geht es einzig und allein um die Positionierung in der Suchmaschine: Wo  und wie können Sie sich Ihren Kunden auf wirksame Art und Weise besser sichtbar machen? Welche Dateitypen oder Methoden müssen Sie verwenden, um dies zu ermöglichen?

Der allgemeine Ranking-Report wird zunehmend an Bedeutung verlieren, da es die Informationen mittlerweile erlauben, Beziehungen zwischen Suchanfragen, Webseiten und dem eigentlichen Suchkontext des Benutzers zu erfassen. Dies gilt besonders in der heutigen Ära der universellen Suche bei der die standardisierten Ranking-Reporte nur suboptimale Daten liefern. Ihre klassische SEO-Agentur könnte Ihnen mitteilen, dass Sie in den Top 10 bei einer großen Anzahl von Suchwörtern bei Google stehen, aber führt das auch wirklich dazu, leicht gefunden zu werden? Hier gilt es, genau zu analysieren, welche Informationen für die Ergebnisseite hinzugezogen werden, um diese dann optimal bedienen zu können.

Universal Search bietet Vermarktern ganz neue Möglichkeiten
Universal Search bietet viele neue Möglichkeiten zur Steigerung der Präsenz und Wahrnehmung bei Google. Diese Methoden zu verstehen und sie mit dem Wissen über das Verhalten des Suchenden bei seinen Suchanfragen in der Suchmaschine zu kombinieren, kann überaus wirkungsvoll sein. Schließlich haben Studien gezeigt, dass die Endnutzer selten die zweite Seite der Suchergebnisse betrachten, die meisten scrollen nicht einmal nach unten. Stattdessen handeln die Nutzer nach dem Prinzip der sogenannten Abfragekette. Nach der ersten Suchanfrage schauen sie sich den oberen ins Auge springenden Teil der Ergebnisseite an. Wenn sie dort kein Ergebnis finden, das ihnen zusagt, formulieren sie einfach ihre Suchanfrage neu. Dies kann mehrere Male geschehen. Wenn eine Suchmaschine diese Abfragekette (Intention) aufspürt, kann sie die eigentliche Zielseite des Suchenden schon vorher bestimmen.

Das Zusammenspiel zwischen den Handlungen des Endnutzers und das Vorgehen, wie Suchmaschinen diese neuen Arten von Informationen darstellen, ist letztlich der Schlüssel zur Entwicklung neuer Marketingstrategien für die Suche. DAO bietet bei richtiger Anwendung die einzigartige Möglichkeit, größtmögliche Popularität innerhalb kürzester Zeit zu erzielen.

Quelle: ABAKUS Internet-Marketing




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 2. October 2009 - 11:28
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (3 Votings)

Ausblick: SEO im Jahr 2010

Welche Kriterien gilt es in Zukunft für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zu beachten? Wo liegen die Schwerpunkte und welche Optimierungsmaßnahmen werden an Relevanz verlieren? Diese und viele weitere Fragen werden nachfolgend geklärt. 

Nach einer Studie, die der US-Fachblog SEOMoz Mitte August veröffentlicht hat, sind sich gegenwärtig noch alle internationalen SEO-Experten über die Do's und Dont's bei Suchmaschinenoptimierung einig.

Die 72 befragten internationale SEO-Experten sind sich einig darüber, dass beispielsweise Keyword-fokussierte Texte den größten Einfluss auf das SEO-Ranking haben - vor allem, wenn sie entsprechend verlinkt werden. Mit 73 Prozent sahen das fast drei Viertel aller Befragten so. Es folgen die Verwendung von Schlüsselbegriffen im Seitentitel, die Popularität der Links, die Vielfalt der verlinkenden Seiten und die Verwendung von Schlüsselbegriffen auf dem eigenen Portal. Zu den negativen Faktoren zählen vor allem gekaufte Links sowie Linkfarmen.

Doch die Zeit, in der "Links, Links, Links" die ausschließliche Mantra eines jeden SEO-Dienstleisters und -Verantwortlichen ist, könnte schon bald vorbei sein. Denn das Suchverhalten der Nutzer ändert sich, weil sich auch die Suchmaschinen selbst ändern. Auch der Run von immer mehr Unternehmen auf das Allheilmittel SEO tut sein übriges, um das Werkzeug "Search Engine Optimization" zu entwerten. So geht beispielsweise Thorben Fasching, Leiter Unternehmensbereich Agentur beihmmh multimediahaus AG, davon aus, dass"SEO einen etablierten Stammplatz im Online-Marketing-Mix all derer hat, die schon länger via Internet werben."Isoliert eingesetzt, will Fasching damit sagen, ist SEO inzwischen kein Allheilmittel des Marketing mehr. Der kombinierte Einsatz in größeren Kampagnen verspricht dagegen nach wie vor Erfolg.

Noch einen Schritt weiter denkt Steven Broschart, Senior Consultant bei Cyberpromote GmbH: Er sieht eine "Machtverschiebung" zugunsten der zunehmenden Personalisierung: "SEO wird in naher Zukunft (und auch darüber hinaus) nach wie vor eine bedeutende Rolle für die Marketingkonzeption von Unternehmen aller Größenordnungen haben. Allerdings tritt die SEO zu Gunsten anderer Ansätze einiges von ihrer Kompetenz ab" glaubt Broschart.

Dies liege vor allem in der zunehmenden Personalisierung begründet: Zukünftig würden also immer weniger Menschen identische Suchergebnisse abrufen können, was die Abrechnungsmodelle einiger SEO-Agenturen auf den Kopf stellen werde (wenn diese nach Platzierungen abrechnen). "Die personalisierten Ergebnisse sind ja an geografische Aspekte, vor allem aber auch an das Suchverhalten des Nutzers geknüpft. Werden bestimmte Seiten beispielsweise über SearchWiki ausgeblendet, geschieht dies ja nicht ohne Grund, sondern deshalb, weil der Inhalt der Seite für den Nutzer nicht brauchbar erscheint", erläutert der Experte.

Die Qualität der eigentlichen Website werde also immer wichtiger. SEO gebe damit einen Teil seiner "Macht" an die sogenannte UXO (User Experience Optimization) ab. Die User Experience befasse sich mit allen Aspekten, die ein Anwender bei der Interaktion mit einer Website (oder jedem anderen Produkt) beeinflussen könne. Ein Teilbereich der "UXO" ist die bereits bekannte "Usability".
Es sei wichtig - und das müssten die Unternehmen noch lernen - SEO nicht länger als isoliertes Marketingwerkzeug zu verwenden, sondern zusammen mit der UXO die neue Bandbreite in einem Gesamtkontext zu berücksichtigen, so Broschart, von dem im Oktober beim Franzis-Verlag ein Buch zum Thema erscheint:"Schließlich nützt der erste Platz in den Suchmaschinen nichts, wenn die Website nicht zur Konversion motivieren kann."
Damit Unternehmen auch zukünftig besser seien als die Konkurrenz, werde die SEO zukünftig wohl eine"Allianz"mit der UXO eingehen müssen - nicht zuletzt, um bei steigenden Kosten eine höhere Konversion zu erzielen.

"SEO kümmert sich um die reine Auffindbarkeit über die Suchmaschine. Mit der UXO wird die optimale Ausgestaltung des Suchprozesses des Nutzers zur Konversion fortgesetzt. Dies geschieht in erster Linie über die Methoden des 'User centered Design'", prognostiziert Broschart.

Die Bedürfnisse des Nutzers stünden also im Vordergrund. Um seine Bedürfnisse zu erkennen, müsse die Nutzerschaft genau beobachtet werden: Was tut sie wie auf meiner Website?
Früher sei das ausschließlich über kostenintensive Tests im Usability-Lab (etwa über Eyetracking) gegangen. Inzwischen stehen moderne Methoden wie das Mousetracking zur Verfügung, die wesentlich kostengünstiger seien. Anhand der Mausbewegung kann ermittelt werden, was etwa ein Nutzer wollte und was er wahrgenommen hat. Anschließend könne die Navigation so überarbeitet werden, dass sie der Bedienung der Nutzer besser entgegen komme.

Quelle: iBusiness




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 7. September 2009 - 10:45
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Interessante Studie zum Thema Landingpage-Optimierung und SEM

Die Optimierung von Landingpages gilt laut aktueller Studie der BVDW als wichtigstes Kriterium, um den Abverkauf im e-Commerce zu steigern. Außerdem spielen Suchmaschinenmarketing (SEM) und -optimierung (SEO) eine entscheidende Rolle.

Dies geht aus der aktuellen Umfrage "Trend in Prozent" des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. "War in den letzten Jahren ausschließlich das Suchmaschinenmarketing bestimmendes Element zur Steigerung des Abverkaufs im Internet, so haben viele Onlinehändler erkannt, dass sich die Conversion Rate nur zusammen mit einer optimierten Landingpage steigern lässt", sagt Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW.

 

Über ein Drittel aller Befragten nutzt eine Suchmaschine für die gezielte Produktsuche und gelangt über entsprechende Links in einen Shop. Ein weiteres Drittel gibt die Webadresse des E-Commerce-Anbieters direkt in den Internetbrowser ein oder nutzt vorher gespeicherte Lesezeichen. Rund 14 Prozent suchen über eine Suchmaschine nach Shops, weitere 14 Prozent in einem Preisvergleich nach dem günstigsten Anbieter eines Produktes. Dies verdeutlicht die hohe Relevanz der Suchmaschinen-Optimierung eines Onlineshops sowie das hohe Potenzial des Suchmaschinen-Marketings.

Ebenfalls als deutliche Treiber für den Abverkauf wurden Nutzermeinungen in Blogs und auf Social-Media-Plattformen sowie Rezensionen und Bewertungen direkt im Shop angegeben.

Der BVDW hat eine Woche lang schwerpunktmäßig Beschäftigte aus Unternehmen der digitalen Wirtschaft zum Abverkauf im E-Commerce befragt. Insgesamt sind über 100 Fragebögen in die Auswertung eingeflossen. Zu den Teilnehmern zählten Agenturen mit Schwerpunkt Onlinewerbung, Onlinevermarkter und -händler, Internetdienstleister und Portalbetreiber. 

Quelle: BVDW




Markus Neumann's picture
geschrieben von mneumann am 5. August 2009 - 10:19
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)