Nutzer mögen keine Veränderungen - Tipps zum Redesign

Wussten Sie schon, dass ein Großteil Ihrer Nutzer Veränderungen des gesamten Designs nicht mögen? Daher ist es absolut ratsam das altbekannte Design Ihrer Website bei zu behalten und dieses sukzessive weiter zu entwickeln. Allerdings könnte eine schrittweise Anpassung Ihre einheitliche Gesamtstruktur zerstören, sodass ein neuer Aufbau der Benutzeroberfläche unumgänglich ist. Es gilt diese Entscheidung also genau abzuwägen. In diesem Artikel erfahren Sie interessante Fakten zur Akzeptanz von Designänderungen beim User.

Oft hört man Mitglieder von Design-Teams (oder des Managements) sagen: "Wir brauchen ein frisches Design." Dadurch geraten Redesign-Projekte in der Regel auf eine falsche Schiene mit falschen Zielen und falscher Strategie.
Ein frisches Design ist meist ein schlechteres Design, schon einfach nur deshalb, weil es neu ist und deshalb die Erwartungen der Nutzer nicht trifft. Eine bessere Strategie ist es, auf Gewohnheit zu setzen und auf dem existierenden Wissen der Nutzer über die Funktionsweisen eines Systems aufzubauen.

Warum Insider ein frisches Design haben wollen

Sie haben das Design jeden Tag vor Augen, jahrelang. Natürlich denken Sie, die Benutzeroberfläche sehe abgenutzt aus. Zählen Sie einmal die Stunden, in denen Ihr eigenes Design Ihren Blicken ausgesetzt war. Wenn Sie jahrelang im gleichen Design-Team gearbeitet haben, kann die Anzahl dieser Stunden leicht in die Tausende gehen.
Ihr normaler Benutzer dagegen hat in den vergangenen Jahren wahrscheinlich nur wenige Stunden damit verbracht, Ihr Design anzuschauen. Denken Sie an Jakobs Gesetz vom Internet-Benutzererlebnis: Die Nutzer verbringen die meiste Zeit auf anderen Websites.
Normalerweise verbringen die Leute nicht mehr als 2-3 Minuten auf einer Website; selbst wenn sie Ihre Website täglich besuchen, kommen so in zwei Jahren nur 30 Betrachtungsstunden zusammen. In der Regel verbringen selbst loyale Kunden nicht mehr als 5 Stunden pro Jahr auf Ihrer Website. Deshalb werden Ihre Kunden Ihres Designs lange nicht so schnell überdrüssig.

Warum die Nutzer ein altbekanntes Design haben wollen

Der wichtigste Grund ist: Den Benutzern ist das Design an sich völlig unwichtig; sie wollen dort einfach nur irgendwas erledigen und dann wieder raus. Normale Leute sitzen nicht gerne an ihrem Rechner. Sie würden lieber Fussball gucken, mit dem Hund rausgehen oder sonst irgendwas tun. Den Computer zu benutzen rangiert gerade einmal knapp über dem Müllwegbringen.
Wenn die Leute Websites besuchen oder Programmen benutzen, verschwenden sie keine Zeit damit, das Design zu analysieren oder zu bewundern. Sie konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf die Aufgabe, die sie erledigen wollen, den Inhalt, ihre eigenen Daten oder Dokumente.
Deshalb mögen die Leute ein Design, in dem sie die Funktionen kennen und sofort diejenigen lokalisieren können, die sie gerade brauchen. Das heißt, sie mögen ein altbekanntes Design.
In der Tat sollten Sie sich jedes Mal, wenn Sie ein Redesign frei schalten, auf eine Flut von E-Mails verärgerter Kunden gefasst machen. Es ist ein Naturgesetz, dass die Benutzer Veränderungen hassen, und dass sie sich jedes Mal beschweren, wenn Sie irgendetwas an eine andere Stelle verschieben oder sonstwie ihre Fähigkeit reduzieren, das zu tun, was sie immer getan haben.
Dass sich Nutzer über ein Redesign beschweren, bedeutet nicht unbedingt, dass es schlecht ist; wenn das neue Design wirklich eine bessere Usability hat, entschliessen sich die Leute eventuell am Ende doch dazu, es zu mögen. Kundenbeschwerden sind also kein Grund, Redesigns überhaupt zu vermeiden; sie sind lediglich ein Grund, das Design nicht bloß deshalb zu verändern, damit es "frisch bleibt".

Häufig genutzte Benutzeroberflächen

Wenn Sie ein Intranet betreiben, Programme entwickeln oder eine extrem populäre Website haben, kann es sein, dass die Benutzer zusammengerechnet doch mehr als ein paar Minuten pro Woche auf Ihre Benutzeroberfläche schauen. In solchen Fällen könnte man denken, dass die Kunden nach einiger Zeit nach einem frischen Design verlangen - doch nichts dergleichen passiert.
Leute, die regelmäßig eine Benutzeroberfläche verwenden, werden zu erfahrenen Nutzern, und ihr Benutzererlebnis wird von perfekter Leistung geprägt. Designs für Erstnutzer und für Expertennutzer unterscheiden sich in der relativen Bedeutung einiger Schlüsselattribute der Usability wie Lernbarkeit und Effizienz.
Je mehr sich die Leute auf ihre perfekte Leistung verlassen, desto abhängiger werden sie von automatisierten Routineabläufen. Deshalb präferieren häufige Benutzer ebenfalls ein altbekanntes Design.
Letztlich läuft der Unterschied zwischen Design-Teams und Nutzern auf den Unterschied zwischen Anschauen und Verwendenhinaus. Sie schauen Ihr Design immer wieder aufs Neue an und debattieren über seine kleinsten Elemente. Ihre Kunden verwenden vielleicht die gleichen Funktionen immer wieder, aber sie denken dabei an ihre Aufgabe. Da die Nutzer sich auf etwas konzentrieren, das außerhalb des Designs liegt, registrieren sie dieses lange nicht so stark.

Wann man doch ein Design auffrischen sollte

Im Allgemeinen ist es besser, eine Benutzeroberfläche mit leichten Veränderungen weiterzuentwickeln, als ein vollkommen frisches Design anzubieten. Deshalb empfehle ich nachdrücklich, im ersten Schritt das Grund-Design richtig zu machen, bevor Sie es freischalten, damit es einige Jahre lang mit kleineren Updates weiterleben kann. Bevor Sie etwas Ihren Kunden präsentieren, verwenden Sie Techniken wie schnelles iteratives Design und Papierprototypen, um den Gestaltungsraum gründlich zu erforschen und die Usability aufzupolieren.
Dies ist ein bewusst anderer Ansatz als die Methode, einfach "etwas an die Wand zu werfen" und zu sehen, was kleben bleibt. In der Tat plädieren manche Leute dafür, das, was man gerade für das Beste hält, frei zu schalten; denn das Schöne am Internet sei, dass man alles wieder ändern kann, was sich als falsch erweist. Das stimmt zwar, aber mit dieser Methode werden Sie unpopulär sein, weil Sie

  •  die Nutzer missachten, indem Sie ihnen ein schwaches Design vorsetzen, das Sie in wenigen Tagen vor dem Freischalten mit Benutzertests hätten verbessern können
     
  •  den Nutzern entgegenwirken, indem Sie sie dazu zwingen, unter genau den Veränderungen zu leiden, von denen wir wissen, dass sie sie hassen.

Im Allgemeinen gilt: Machen Sie es richtig, und ändern Sie es dann langsam. Allerdings gibt es zwei Fälle, in denen ein radikalerer Ansatz angemessen ist:

  •  Wenn Sie noch fast keine aktuellen Nutzer haben und erwarten, dass eine größere Design-Verbesserung den Benutzerstamm dramatisch vergrößern wird. In diesem Fall ist der Geschäftsverlust durch das Bestrafen Ihrer gegenwärtigen Kunden klein genug, um ihn in Kauf nehmen zu können. Natürlich ist es immer noch ein Risiko, ob Sie wirklich in der Lage sein werden, ein viel grösseres Publikum anzusprechen. Denken Sie an das alte Sprichwort: ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass auf diesem Dach Millionen von Nutzern warten, sollten Sie vielleicht besser unten bleiben.
     
  •  Wenn sich Ihr altes Design so viele Jahre lang schrittweise entwickelt hat, dass das Gesamt-Benutzererlebnis zu verschachtelt geworden ist und jeden Bezug zu einer einheitlichen konzeptuellen Struktur verloren hat.

[...] Wenn Ihr existierendes Design also kein Wildwuchs aus notdürftig zusammengeschraubten Funktionen ist, der eine neue Architektur benötigt, ist es am besten, bei dem gewohnten Design zu bleiben, das die Nutzer bevorzugen, und der Versuchung zu einem neuartigen Design zu widerstehen, das Sie selbst als einziger wertschätzen.

Quelle: Jakob Nielsen




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geschrieben von Alexander Damm am 3. December 2009 - 11:00
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Studie zu Rekordzahlen im eCommerce 2009

2009 wurden insgesamt 32,5 Mio. Online-Käufer in Deutschland und somit mehr als 1 Mio. mehr als im Vorjahr verzeichnet. Diese Rekordsumme spricht deutlich für die steigende Popularität des Online-Versandhandels in Deutschland und lässt die Händler frohen Mutes auf ein umsatzreiches Weihnachtsgeschäft hoffen. Insgesamt wurde ein Umsatz von 21,8 Mrd. Euro in diesem Kalenderjahr über Online-Shops erzielt. Das sind satte 13% mehr als im Vorjahr.

Der Trend zum Online-Kauf hält bei den Verbrauchern ungebrochen an. Die Zahl der deutschen Internet-Käufer ist in diesem Jahr um 1,1 Mio. auf 32,5 Mio. (2008: 31,4 Mio.) gestiegen. Damit kaufen mehr Deutsche Waren und digitale Dienstleistungen (Downloads, Online-Tickets, etc.) im Internet ein als jemals zuvor. Unter den Online-Käufern sind 17,5 Mio. Männer (Vorjahr: 17,0 Mio.) und 15. Mio. Frauen (Vorjahr: 14,4 Mio.). Diese Zahlen hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) auf Basis der diesjährigen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA 2009) bekanntgegeben.

Nicht nur die Käufer-Zahl, auch die Online-Ausgaben der Deutschen befinden sich weiter im Aufwind. Wie aus der repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2009“ von TNS Infratest im Auftrag des bvh hervorgeht, werden die Bundesbürger dieses Jahr voraussichtlich 13 Prozent mehr im Internet ausgeben, insgesamt 21,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 19,3 Mrd.). Davon entfallen rund 15,4 Mrd. Euro auf Online-Umsätze mit Waren und 6,4 Mrd. Euro auf Internet-Ausgaben für digitale Dienstleistungen wie Downloads von Musikfiles, Online-Tickets, private Übernachtungsbuchungen, usw. Mit insgesamt rund 15,4 Mrd. Euro erwirtschaftet der Versandhandel in diesem Jahr erstmals mehr als 50 Prozent (53,0 Prozent) seiner Erlöse über das Internet. Der Gesamtumsatz der Versand- und Online-Händler wird dadurch in 2009 bei stabiler Konsumstimmung voraussichtlich um 1,7 Prozent auf 29,1 Mrd. Euro zulegen.

Der Rückenwind aus dem Internet stimmt die Versand- und Online-Händler für das noch junge Weihnachtsgeschäft optimistisch. Eine aktuelle bvh-Mitgliederbefragung hat ergeben, dass 44 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen und weitere 36 Prozent mit Umsätzen auf Vorjahresniveau in den Monaten November und Dezember rechnen. Damit sind 80 Prozent der Unternehmen zuversichtlich für die letzten beiden Monate des Jahres. Maßgeblich beeinflusst wird diese Sicht von der derzeitigen E-Commerce-Geschäftslage, die 56 Prozent der Unternehmen mit „gut“ bewerten. 72 Prozent der Unternehmen gehen von einer Verbesserung ihrer E-Commerce-Geschäfte in den kommenden 12 Monaten aus und wollen mehr in diesen Bereich investieren.

Quelle: versandhandel.org




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geschrieben von admin am 25. November 2009 - 11:01
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Ladezeit als neuer Ranking-Faktor

In Zukunft wird die Ladezeit einer Website als neuer Faktor, der das Suchmaschinen-Ranking beeinflusst, erwartet. Diese Aussage traf SEO-Guru Matt Cutts in einem Interview im Rahmen der Suchmaschinenmarketing-Konferenz PubCon.

Derzeit wird bei google heiß diskutiert, ob der Site-Speed im Jahr 2010 zur Bewertung der Websites hinzugezogen werden soll. Man schätzt heute ca. 200 verschieden Faktoren, die von google bereits ausgewertet werden. Derzeit wird die Perfomance einer Website lediglich zur Bemessung des Qualitätsfaktors der Werbeanzeigen bei Adwords verwendet, welcher letztendlich den Rang der Anzeige für ein bestimmtes Keyword bestimmt.

Das Interview in voller Länge können Sie sich hier anschauen:

Quelle: t3n




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geschrieben von Alexander Damm am 18. November 2009 - 15:43
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Magento Fashion Shop - mediawave gewinnt Pitch für Modelabel CrewClothing

mediawave-crewclothingDie Firma CrewClothing setzt beim Launch des deutschsprachigen Online Shops auf die Kompetenz des E-Business Spezialisten mediawave. Neben der Konzeption und Designentwicklung ist mediawave für die technische Umsetzung mit Magento verantwortlich.

Primäres Ziel des neuen Shops ist die technische und grafische Umsetzung eines innovativen Auftritts mit hoher Usability. mediawave setzt bei der Entwicklung auf Magento, eine der führenden Open Source Shop Lösungen.

Der Kunde entschied sich ganz gezielt für Magento und suchte hierfür einen geeigneten Partner. Durch die ständige Weiterentwicklung der Software mit zahlreichen Features und die Möglichkeit alle Individualitäten des Kunden zu berücksichtigen und anzupassen, ermöglicht sie eine qualitativ hochwertige Shoplösung zu realisieren.

Der neue Shop (angelehnt an den englischen Markenshop http://www.crewclothing.co.uk) setzt neben den üblichen Features, wie unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten, Wunschzettel, einem Produktkatalog, Cross-Sells, E-Mail an Freund senden auch auf eine Anbindung an das Warenwirtschaftssystem.




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geschrieben von Alexander Damm am 12. November 2009 - 10:10
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Googles PageRank verliert Stellenwert

In letzter Zeit wurde viel zu Googles PageRank berichtet. Die Kernaussage ist immer die gleiche: Man kann den öffentlich angezeigten PageRank von Google bei der Bewertung SEO-spezifischer Kriterien Rund um das Suchmaschinenranking ruhigen Gewissens vernachlässigen. Einerseits findet eine Aktualisierung dieser Werte nur noch in großen Abständen statt und außerdem bedient sich Google immer mehr anderer Faktoren zur Bewertung der Güte von Websites. Lediglich zur Analyse potentieller Linkpartner sollte der PR weiterhin verwendet werden. Für das Suchmaschinen Ranking hat der eigene PR jedoch keinerlei Auswirkung mehr. 

Zum Hintergrund: Der von Google-Mitgründer Larry Page entwickelte PageRank (PR) gilt als das Herz von Googles Suchalgorithmus. Im Prinzip geht es darum, Links auszuwerten, die Websites aufeinander setzen. Grundgedanke: Wer viel verlinkt wird, hat etwas Wichtiges oder Nützliches mitzuteilen. Kommt der Link von einer Seite, die selbst bereits viel verlinkt wird, hat das wiederum mehr Gewicht. Das ist jetzt stark vereinfacht, aber trifft in etwa den Kern.

Nun nimmt Google seit vielen Jahren seine Messdaten und errechnet daraus für jede Website einen öffentlich sichtbaren PageRank-Wert, der zwischen 0 und 10 liegt. Den kann man beispielsweise sehen, wenn man die Google Toolbar installiert hat. Außerdem gibt es jede Menge Online-Tools und auch Firefox-Plugins, die ihn anzeigen. Und weil er so schön einfach zu verstehen ist, halten ihn insbesondere Laien im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung für immens wichtig.

Tatsächlich aber ist der PR kein Garant für vordere Suchmaschinenpositionen. Der Grund ist: Google bezieht viel mehr Eckdaten mit ein, um seine Ergebnisseiten zu errechnen.

Wichtig ist beispielsweise der Text, mit dem verlinkt wird. Zum Teil gehört auch der redaktionelle Zusammenhang dazu, inwiefern die miteinander verlinkten Seiten thematisch zusammenpassen oder auch, wie viele Links ansonsten noch gesetzt werden. Hinzu kommen die Inhalte der Seite selbst bis hin zum Titel der Website, die URL, das Alter der Adresse und einiges mehr.

Kurz gesagt: Man kann einen PR von 8 haben und dennoch bei wichtigen Suchbegriffen nicht auf Platz 1 stehen. Profis ist das schon lange bekannt.

Allerdings ist der Mythos vom hohen PageRank praktisch nicht totzukriegen. Das ist so ähnlich wie mit den Gigahertz bei Computern oder den Megapixel-Angaben bei Digitalkameras. Wenn ein Wert schön plastisch und einfach zu verstehen ist, verselbstständigt er sich - auch wenn Profis sich angesichts dessen reihenweise mit der flachen Hand an die Stirn schlagen.

Quelle: t3n




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geschrieben von Alexander Damm am 11. November 2009 - 13:33
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SEO - So bringen Sie Ihren Onlineshop auf eine Top-Platzierung

Laut aktueller Studie der BVDW sehen Shop-Betreiber das Suchmaschinen-Marketing neben der Optimierung von Landingpages als wichtigste Optimierungs-maßnahme zur Umsatzsteigerung. Hier möchten wir Ihnen einige Tipps vorstellen, mit denen Sie garantiert ein besseres Ranking erzielen.

SEO für Shopbetreiber: Gewusst wie!

  •  Die Startseite sollte auf die wichtigsten Begriffe optimiert werden. Ein Online-Shop rund um den Garten könnte also auf Suchbegriffe wie "gartenmöbel", "rasenmäher" und "gewächshäuser" optimiert werden.
  •  Die Rubrikenstruktur sollte auf Suchbegriffe abgestimmt werden. Idealerweise gibt es für jeden relevanten Suchbegriff eine korrespondierende Rubrik. Es ist eher nicht sinnvoll, prosaische Rubriken wie "Zum Sitzen" oder verkürzte Rubriken "E-Mäher" zu nehmen, sondern Bezeichnungen wie "Gartenmöbel" oder "Elektrorasenmäher" zu nutzen.
  •  Produktseiten sollten auf konkrete produktzentrierte Suchbegriffe abgestimmt werden. Dabei kann man oft zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Seite für den Elektrorasenmäher "Blitz 200" des Anbieters "Mars" kann eben nicht nur für die Suchanfrage "mars blitz 200" gefunden werden, sondern bei entsprechender Optimierung auch für "elektrorasenmäher mit akku".

Bei der Vielzahl der Online-Shops gibt es hier noch große Potenziale, da diese Standards nicht immer konsequent umgesetzt werden. In diesem Artikel soll es aber nicht um diese Standards gehen, sondern darum, was man darüber hinaus noch alles machen kann.

Dabei geht es vor allem darum, von anderen Online-Shops zu lernen. Die folgende Liste an Maßnahmen erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll einige Ideen für Shop-Betreiber aufzeigen.

Forum

Optimal ist es natürlich, Kunden oder Besucher zur Content-Generierung zu nutzen. Noch besser ist es dabei, wenn die Kunden sich untereinander mit Problemen helfen. All das passiert beim Forensystem, das Amazon in seine Website integriert hat.

Wie in Abbildung 1 zu sehen verlinken Produktseiten (z.B. Amazon) in der Sektion "Kunden diskutieren" auf produktzentrierte Threads. Für diese Threads wählen Kunden oftmals einen Betreff, in dem viele relevante Suchbegriffe enthalten sind. Wer also z.B. nach einer Kombination aus einem Produkt und einem Aspekt "zubehör" oder "lieferumfang" sucht, landet prinzipiell im Forum.

Insgesamt ist die Struktur dieses Forums in Bezug auf SEO sehr gut gelöst:

  •  Jede Thread-Seite verlinkt auf die Produktseite, was gut für die interne Verlinkung der Produktseiten ist und zudem hilft, Besucher, die über eine Thread-Seite einsteigen, direkt zum Kauf auf der Produktseite zu leiten.
  •  Für jedes Produkt gibt es auch eine korrespondierende Seite, die auf alle Threads dieses Produkts verlinkt.

Foren sind aber nicht nur interessant für die Verbesserung der internen Verlinkung und zur besseren Abdeckung spezifischer Suchbegriffskombinationen. Es gibt derzeit zwei Foren von Online-Shops für Pools (www.poolpowershop-forum.de, www.pooldoktor.net/forum/). Bei dem ersten Shop wurde für das Forum eine separate Domain genutzt (der Shop befindet sich unter www.poolpowershop.de), beim zweiten Beispiel findet man das Forum auf der selben Domain wie den Shop (www.pooldoktor.net).

In beiden Fällen sieht man, dass diese beiden Foren auch jeweils externe Verlinkung besitzen. Ein Forum kann also auch dabei helfen, die eigene Verlinkung zu verbessern. Wenn das ein zentrales Ziel ist, empfiehlt es sich allerdings, das Forum auf derselben Domain wie den Online-Shop zu platzieren.

Tag-Seiten

Das Einrichten von Tag-Seiten wird derzeit noch nicht von vielen Online-Shops praktiziert. Wer seine Produkte "taggt", also mit Begriffen verschlagwortet, kann dann für diese Tags Seiten einrichten, die alle zu einem bestimmten Tag passenden Produkte anzeigt.

Finden kann man derartige Tag-Seiten z.B. unter den folgenden URLs von:

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, nicht nur für einzelne Tags, sondern auch für Kombinationen aus Tags Seiten einzurichten - vor allem, weil der Konkurrenzgrad für einzelne Wörter viel höher ist als bei Wortkombinationen. Wie im obigen Beispiel bei Libri.de wäre es sehr unwahrscheinlich, dass eine Tag-Seite für "teich" oder eine für "gartenteich" unter den ersten Suchergebnissen platziert wäre. Aber eine Seite für die Kombination "teich gartenteich" hat eben sehr viel höhere Chancen.

Dieser Mechanismus ist nicht deswegen interessant, weil man es zwangsweise mit allen Tag-Seiten unter die ersten zehn Suchergebnisse schafft. Vielmehr erzeugen viele Websites dermaßen viele Tag-Seiten, dass man gut damit leben kann, wenn man es nur für einen kleinen Prozentsatz schafft, damit relevante Rankings zu erzeugen.

Optimal ist es natürlich, wenn man die erzeugten Tag-Seiten auch auf sinnvolle Suchbegriffe und Suchbegriffskombinationen abstimmt. Im Allgemeinen ist es mit Sicherheit eine gute Idee, Produktkategorien, Marken und Materialien in die Tags aufzunehmen, während z.B. Maße eher weniger sinnvoll sind.

Kombinationsseiten

In vielen Branchen entdeckt man dasselbe Muster bei Suchanfragen: Oftmals wird in einer Kombinationen aus Produktkategorien und bestimmten Attributen gesucht. Bei Büchern wird der Suchbegriff "buch" oft in Kombination mit einem Autor gesucht, bei CDs wird der Suchbegriff "cd" gerne in Verbindung mit einem Künstler gesucht, und so weiter.

Wer derartige Suchmuster kennt, sollte seine Shop-Struktur sehr genau darauf abstimmen. Ein Shop, der Bücher, CDs und Hörbücher führt, sollte also für jede dieser Produktkategorien auch bestimmte Kombinationsseiten einrichten:

  •  Bei den Büchern sollte es für jeden relevanten Autor eine Seite geben, die alle Bücher dieses Autors anzeigt.
  •  Bei den CDs sollte es für jeden relevanten Künstler (Gruppe oder Einzelperson) jeweils eine Seite mit allen passenden Produkten geben.
  •  Bei den Hörbüchern ist nicht primär der Vorlesende interessant, sondern der Autor des Werks, das vorgelesen wird (z.B. Thomas Mann).

Wie sich diese Kombinationsseiten in die Gesamtstruktur eingliedern, hängt vom Shop-System und dem Gesamtkonzept ab. Oftmals verlinken z.B. die Produktseiten auf derartige Kombinationsseiten, d.h. dass z.B. eine Produktseite zu einem Buch von Ursula Harper auf eine Kombinationsseite verlinkt ("Weitere Bücher von Ursula Harper"), die alle Bücher von Ursula Harper anzeigt. Diese Seite würde man dann auf die Suchbegriffe "buch ursula harper" und "bücher ursula harper" ausrichten.

Zwei Beispiele für Kombinationsseiten:

Markenzentrierte Seiten

In vielen Branchen - ob Bekleidung, Elektronik oder Beauty - sind vor allem Marken wichtig. Es wird sehr häufig entweder nur nach einer Marke (z.B. "rolly toys") oder nach einer Kombination aus Marke und Produktkategorie (z.B. "rolly toys trecker") gesucht.

In vielen Online-Shops findet man daher bereits eine Auflistung der relevantesten Marken. Die Marken verlinken dann jeweils auf eine Seite, die auf die Marke ausgerichtet ist (z.B. Quelle).

Darüber hinaus ist es auch in vielen Branchen sinnvoll, für jede Kombination aus Marke und Produktkategorie jeweils eine separate Seite zu erstellen. Je nachdem, wie man den Shop strukturiert, hat man dann z.B. auf der ersten Ebene alle Produktkategorien (z.B. "Koffer" und "Laptoptaschen") und auf der zweiten Ebene die Marken (z.B. "Samsonite" und "Rimowa"). Als Ergebnis einer solchen Sortierung hat man dann für alle Kombinationen sinnvolle Seiten erzeugt.

Informative Inhalte

Viele Websites sind sehr produktzentriert und bieten keine relevanten Informationen an, die über das Produktportfolio hinausgehen. Dabei sind informative Inhalte aus dreierlei Gründen interessant:

  •  Informative Inhalte transportieren Kompetenz.
  •  Derartige Inhalte wecken auch Bedürfnisse und schaffen damit Kaufanreize. Ein Online-Shop für Delikatessen kann z.B. durch raffinierte Rezepte den Grund dafür schaffen, dass bestimmte Produkte, die man für das Rezept braucht, auch gekauft werden.
  •  Informative Inhalte sind oftmals gut für den Linkaufbau, weil andere Websites freiwillig darauf verlinken.

Ein klassisches Beispiel ist der Aufbau eines Glossars, z.B. auf der Website www.bluray-disc.de. Hier finden sich im Glossar viele Begriffserklärungen, z.B. für den Maskierungseffekt.

Interessant ist auch die Website Elcampo.de, die neben Wein und Weingeschenken eine separate Sektion für informative Inhalte anbietet, z.B. ein Glossar, das "kleine Weinseminar" oder auch "das perfekte Dinner", in dem man sowohl ein Rezept eines Sternekochs findet als auch den dazu passenden Wein - den man natürlich auch direkt kaufen kann.

Testberichte, Urteile

Darüber hinaus können Online-Shops aber auch Inhalte erstellen, die direkt relevante Suchbegriffe abdecken. Ein sehr Beispiel dafür ist die Seite von Idealo.

Von derartigen Seiten gibt es bei Idealo sehr viele. Der Grundaufbau dieser Seiten ist jeweils sehr ähnlich: Der Text nimmt Bezug auf den Test und verlinkt dann auf bestimmte Kategorien und vor allem auf Produkte. So wird die interne Verlinkung verbessert und Besucher werden direkt auf die relevanten Seiten geleitet.

Shop-Betreiber könnten diese Strategie leicht kopieren und folgende Inhalte in ein Blog oder andere Sektionen einstellen:

  •  Gibt es Testberichte für Produkte, die man selber im Shop führt? Quellen können hier die Stiftung Warentest, ÖKO-TEST oder auch Fachmagazine sein. Der Beitrag sollte dann auf die Produktkategorie und Suchbegriffe wie "test" und "testsieger" optimiert werden.
  •  Testberichte können natürlich nicht nur auf Testsieger, sondern auch auf Alternativen zu negativen Produkten verlinken. Wenn es also z.B. einen Test gab, in dem krebserregende Stoffe in Wimperntusche bestimmter Marken gefunden wurden, kann man darüber berichten und direkt auf die nicht betroffenen Produkte verlinken. So kann auch kommuniziert werden, dass ein Shop die Sorgen seiner Kunden ernst nimmt.
  •  Es können auch Gerichtsurteile u.ä. kommentiert werden. Wenn es z.B. ein interessantes Urteil gibt, das den Zuschuss für Hörgeräte betrifft, könnte ein Online-Shop für Hörgeräte einen Beitrag schrieben, der die Problematik beschreibt und Lösungen anbietet. Den Artikel würde man in diesem Fall auf einen Suchbegriff wie "hörgeräte zuzahlung" optimieren.

Die konkreten Maßnahmen sind natürlich von Branche zu Branche unterschiedlich. Auch diese Strategie hilft in jedem Fall, nicht nur direkt Suchbegriffe abzudecken, die man über den Online-Shop oft nicht abdecken kann. Vielmehr helfen derartige Maßnahmen auch, die Verlinkung des Shops zu verbessern, da andere Websites evtl. freiwillig auf die Beiträge verlinken.

Fazit

Neben den Standards zur Suchmaschinenoptimierung für Online-Shops gibt es viele Maßnahmen, die die Reichweite deutlich erhöhen können. Dafür ist manchmal etwas Kreativität erforderlich, aber zum Glück kann man sich bei vielen der großen Online-Shops inspirieren lassen.

Quelle: shopbetreiber-blog.de

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geschrieben von Alexander Damm am 30. October 2009 - 14:18
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Diese E-Mail-Kennzahlen sollten Sie kennen

Kennzahlen E-Mail-MarketingErfolgsmessung leicht gemacht! Das denken Viele, wenn von E-Mail-Marketing die Rede ist. Dabei liefern unterschiedliche Systeme meist auch unterschiedliche Kennzahlen, die man nicht miteinander vergleichen sollte. Hier werden Ihnen die wichtigsten Kennzahlen vorgestellt, damit Sie bei den Erfolgsmessungen Ihrer Kampagnen nicht ins Stolpern geraten.

1. Versandmenge - Dubletten dürfen nicht sein
Schon bei einer elementaren Zahl geraten manche Systeme ins Straucheln. Bei postalischen Mailings stellen Adressdubletten ein erhebliches Problem dar. Hier lebt der E-Mail-Marketer sorgenfrei. Der Grund: Anders als bei Postadressen gibt es bei E-Mails nur EINE richtige Schreibweise - alles andere produziert Rückläufer (Bounces). Jedes professionelle E-Mail-Versandsystem entfernt automatisch doppelte E-Mail-Adressen. Falls Sie kein solches System verwenden, entfernen Sie die Dubletten manuell.

2. Bouncerate - Wer Urlaub macht, fliegt oft raus
Ein Vorteil von E-Mail-Marketing gegenüber Printmailings ist die automatische Rückläuferbearbeitung. Erloschene Adressen produzieren eine Fehlermeldung (Bounce). Diese Meldung wird vom E-Mail-System erfasst und die Adresse vom Verteiler entfernt. In der Praxis jedoch laufen manchmal zwei Dinge falsch. Entweder das Bouncemanagement funktioniert gar nicht, dann werden munter jedes Mal alle toten Adressen wieder angeschrieben. Nach einem Jahr schon kann so der halbe Verteiler aus toten Adressen bestehen. Es gibt aber auch das Gegenteil. Dann wird jede Rückläufermail als Bounce gewertet und fliegt aus dem Verteiler. Die meisten Rückläufer jedoch sind einfache Abwesenheitsbestätigungen. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es viel Raum für Optimierung. Die meisten professionellen Systeme beherrschen hier alle Tricks, um den Verteiler möglichst optimal zu pflegen.

3. Öffnungsrate – Das unbekannte Wesen
Um es gleich zu sagen: Die Öffnungsrate kann nicht gemessen sondern nur geschätzt werden. Das geschieht mit eingebauten Bildern, die beim Öffnen der E-Mail nachgeladen werden. Und genau das ist die Crux. Denn oft werden die Bilder nicht nachgeladen. Sei es die neue Outlook-Version oder der sicherheitsfanatische Webmaster, Bilder werden oft geblockt. Dafür zählen viele Systeme gleich mehrfach. Wenn von zwei eine Empfängern einer gar nicht und einer zweimal öffnet, entstehen 100 Prozent Öffnungsrate. Im Zweifelsfall fragen Sie nach, ob auch wirklich die „Öffnungsrate unique“ gemessen wurde. Das ist der Anteil der Empfänger, die vermeintlich geöffnet haben. In Textmails kann die Öffnungsrate nicht gemessen werden. Dafür lässt sie sich jedoch anhand der Klickrate abschätzen. Und schon wieder schnappt die Falle der unterschiedlichen Erhebungsmethoden zu.

4. Klickrate – Unser bester Wert
Anders als die Öffnungsrate kann die Klickrate sehr genau gemessen werden. Aber auch hier liefern die Systeme unterschiedliche Werte: Am aussagekräftigsten ist die „Klickrate unique“. Dabei wird gemessen, wie viele der Empfänger denn nun etwas angeklickt haben. Manche Systeme messen jedoch jeden Klick, Wenn als jemand zwei unterschiedliche Links und einen gleich dreimal angeklickt hat, treibt das munter die Klickrate hoch, obwohl dahinter nur eine einzige Person steckt. Professionelle Systeme erfassen all diese Werte getrennt. Aber selbst wenn Sie nun mit der „Klickrate unique“ als Erfolgskennzahl arbeiten, sollten Sie aufpassen. Vergleichen Sie sich nie mit anderen Unternehmen, denn es spielen zwei wichtige Faktoren eine Rolle: Wie alt Ist Ihr Verteiler? Wer seit zehn Jahren E-Mails versendet hat zwangsläufig eine niedrigere Klickrate als ein Unternehmen, das gerade einen neuen Verteiler aufgesetzt hat. Wie wichtig sind Sie für den Empfänger? Je höher die Relevanz Ihrer Inhalte für den Empfänger ist, desto höher auch die Klickrate. Das ist auch der Grund dafür, dass im B2B-Bereich die Klickraten meist höher als bei E-Mails sind, die sich an Verbraucher richten.

5. Die Abmelderate – Zufriedenheit wird messbar
Die Abmelderate ist ebenfalls ein relativ präzise zu ermittelnder Wert. Auch hier jedoch sollte man sich vor Vergleichen mit anderen hüten, weil zu viele Faktoren eine Rolle spielen. Wie bequem ist die Abmeldung? Wer gehen will, geht. Bauen Sie als keine Hürden auf, sondern platzieren Sie das Wort „abmelden“ am besten nicht nur am Ende, sondern auch am Anfang einer E-Mail. Und am besten ganz bequem mit einem einzigen Mausklick ohne noch einmal die Adresse eingeben zu müssen. Der Grund: Je einfacher das Abmelden desto weniger Menschen drücken stattdessen den Spamknopf. Solche Beschwerden sind schlecht für Ihre Absenderreputation, die von den E-Mail-Providern sehr genau gemessen wird. Je besser Ihr Ruf, desto geringer das Risiko, von Spamfiltern blockiert zu werden.

Quelle: absolit




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geschrieben von Alexander Damm am 23. October 2009 - 10:40
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E-Mail-Kampagnen in Europa weisen sinkende Klickraten auf

Der Rückgang ist durch ansteigendes E-Mail-Aufkommen während des zweiten Quartals 2009 zu erklären, so Epsilon International. Der führende Anbieter für E-Mail-Kommunikationslösungen veröffentlichte heute den aktuellen Trend-Report für das zweite Quartal 2009. Vierteljährig werden hier die weltweite Entwicklungen im Bereich E-Mail-Marketing dargestellt, wichtige Kennwerte ermittelt und umfangreiche Ländervergleiche vorgenommen.

Die aktuelle Studie zeigt, dass die Klickrate im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland, aber auch in Frankreich und Großbritannien, gesunken ist.
Nachdem in Deutschland die Klickrate in den letzten Quartalen kontinuierlich anstieg (Q3 2008: 6,3 Prozent, Q4 2008: 8,0 Prozent; Q1 2009: 9,4 Prozent), ist diese im zweiten Quartal 2009 auf 5,2 Prozent zurückgefallen. Dies entspricht im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 (7,7 Prozent) einem Minus von 31,5 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch in Frankreich und Großbritannien beobachten. In Frankreich ging die Klickrate von 7,1 Prozent (Q2 2008) um 12,1 Prozent auf 6,2 Prozent (Q2 2009) zurück. In Großbritannien fiel sie um 13,1 Prozent von 7,0 auf 6,1 Prozent, wobei sie jedoch im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres (5,9 Prozent) hier leicht anstieg.

Weitere Ergebnisse der aktuellen Studie:

- In Nordamerika blieb die Klickrate im Jahresvergleich konstant bei 5,9 Prozent bestehen.

- Die Öffnungsrate sank in Deutschland im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 (23,8 Prozent) um 9,4 Prozent auf 21,6 Prozent.

- Auch in Großbritannien ging die Öffnungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent von 21,2 Prozent auf 20,4 Prozent zurück, in Frankreich sogar von 25,3 Prozent auf 21,7 Prozent.

- In Nordamerika hingegen stieg die Öffnungsrate von 18,8 Prozent auf 22,2 Prozent.

- Kaum Veränderungen gab es dagegen hinsichtlich der Zustellrate: Diese sank in Deutschland leicht von 96,9 Prozent auf 95,9 Prozent, in Großbritannien von 95,8 Prozent auf 95,2 Prozent, wobei sie in Frankreich einen leichten Zuwachs von 94,0 Prozent auf 96,0 Prozent verzeichnen konnte.

Quelle: BVDW




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geschrieben von Alexander Damm am 12. October 2009 - 18:10
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magento Agentur mediawave aus München auf der ecommerce conference am 10. November 2009

Die ecommerce conference geht wieder auf Deutschland-Tour mit Veranstaltungen in Düsseldorf (3. November 2009), München (10. November 2009) und Hamburg (17. November 2009). Die Roadshow für e-Commerce Strategien und Lösungen richtet sich an e-Commerce-Leiter, Online Shop Betreiber und branchenübergreifend an Entscheider aus mittelständischen bis großen Betrieben.

 

 

 

Die Themenschwerpunkte der diesjährigen Herbst-Roadshow sind unter anderem Shop-Systeme wie Magento, Webshopgestaltung, Webshopanalyse und Marketing sowie Strategien, Shopprozesse, Webcontrolling, Logistik, Recht und E-Payment. Zu den Rednern gehört Markus Neumann, Geschäftsführer der mediawave internet solutions GmbH und Magento Professional Partner, der Potentiale von Magento aufzeigt und wie man mit intelligenten Marketing Tools die Konversionsrate steigern kann. Andreas Schwend von dmc digital media center, spricht in seinem Vortrag über die kommenden Trends für 2010

mehr Infos unter: www.ecommerce-conference.de oder www.mediawave.de

 

Da mediawave an der Veranstaltungsreihe mitwirkt, profitieren Sie von unseren Sonderkonditionen und haben die Möglichkeit an der Herbsttour der ecommerce conference ab 159,- EUR zzgl. MwSt. (statt 199,- EUR/299,- EUR zzgl. MwSt.) teilzunehmen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung nachfolgenden Code: PROecc9Hmwa ein, um sich den Sonderpreis von 159,- EUR zu sichern.




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geschrieben von Tanja Fischer am 5. October 2009 - 11:52
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Digital Asset Optimization (DAO) heißt die Zukunft von SEO

Jedem Unternehmer ist die Relevanz der Suchmaschinenoptimierung bekannt. Ein gutes Ranking ist gerade in der jetzigen Konjunkturkrise von Nöten, um ausreichend auf sich aufmerksam zu machen. Suchmaschinenbetreiber stellen den Fokus Ihrer Entwicklungen immer mehr auf die Bedürfnisse der Suchenden ein. Neben den klassischen Suchergebnissen als blaue Links, unterstützen neuartige Darstellungsweisen den User, das zu finden, was er sucht. Hierbei wird dem Suchenden ein Mehrwert geboten. Die Gewährleistung für die Bereitstellung dieser Verknüpfungen aus verschiedensten Kanälen wird als Digital Asset Optimization (DAO) bezeichnet. Doch wie werden diese Informationen durch die Suchmaschinen generiert? Worauf ist zukünftig bei der Konzeption eines Webauftritts zu achten um DAO-konforme Inhalte zu erzeugen? Dieser Artikel gibt eine Einführung in Digital Asset Optimization und klärt genau diese Fragen. 

Ausrichtung an Nutzerbedürfnisse
Der Endnutzer erwartet heutzutage bei seiner Suchanfrage ein sehr viel intensiveres Erlebnis (Ergebnis) als eine Liste von 10 blauen Links. Durch die veränderte Infra- und Preisstruktur der letzten Jahre sind die Nutzer nun in der Lage das Internet öfter, einfacher und ortsunabhängig zu nutzen sowie bandbreitenintensivere Inhalte im Web zu konsumieren. Das ist auch der Grund, warum z.B. YouTube oder Twitter ebenso beliebt sind wie Google selbst. Deswegen ist es für Suchmaschinen ein ganz natürlicher Vorgang, jede mögliche Informationsquelle anzuzapfen und im Ergebnis darzustellen. Dabei geht es vor allem um die Intention, die der Nutzer bei seiner Suchanfrage verfolgt. Die zusätzlichen Ergebnisblöcke werden dann ganz deutlich von den Ergebnissen aus der reinen Textsuche, die dem bisherigen traditionellen SEO entsprechen, unterschieden und prominent darüber platziert.

DAO bedeutet nicht nur die Berücksichtigung verschiedener Datentypen, sondern auch digitaler Medienkanäle. Gemeint sind damit z.B. Branchenbücher, Twitter, Blogs, News oder auch Videos. Je nach Suchbegriff werden dabei niemals alle möglichen, sondern nur die aufgrund des Nutzerverhaltens passenden Kanäle dargestellt. Diese neue und umfangreiche Art der Optimierung bedeutet für die Zukunft einen weiten Bereich von Anwendungen.

Ein erstes Beispiel soll dies verdeutlichen: So wird z. B. bei der Suchanfrage "Italiener Hannover" eine lokale Auflistung italienischer Restaurants in Hannover inkl. geographische Kartenübersicht präsentiert.

DAO - Lokale Suchergebnisse bei google

Das macht aus Nutzersicht durchaus Sinn, will man doch wissen, in welchem Stadtteil sich das Restaurant befindet, ob es z.B. gut erreichbar ist und wie andere Nutzer das Restaurant bewertet haben. Die eigentlichen Webseiten der Restaurants rutschen damit immer weiter nach unten und damit auch aus dem direkten Sichtfeld („above the line“) der Suchenden heraus.

Ein weiteres Beispiel, welches die Vielfalt der universellen Suche bei Google verdeutlicht, ist der Suchbegriff „Blume“ - bei dem sowohl die Bilder, Videos als auch die lokale Suche zusätzlich in der Ergebnisseite eingebunden werden:

Suchbegriff Blume - google

Und auch andere Suchmaschinen neben Google können sich dem Trend nicht verwehren und binden immer öfter Rich-Media Elemente sowie vertikale Suchergebnisse aus anderen Spezialsuchen mit in die Ergebnisseite ein wie hier die Yahoo-Ergebnisse von den Tennisspielen bei den French Open.

Alle Beispiele verdeutlichen zwei Dinge:
Zum einen wird sich erfolgreiches SEO immer mehr auf absolute Top-Platzierungen und nicht mehr allein auf die erste Trefferseite konzentrieren. Denn nur die obersten Platzierungen sind für die User weiterhin sichtbar und werden noch entsprechend häufig angeklickt.

Zum anderen, und hier kommen wir wieder auf das eigentliche Thema dieses Beitrags zurück, wird man neben der traditionellen Suchmaschinenoptimierung alle in Frage kommenden Kanäle für die optimale Sichtbarkeit den Suchmaschinen bedienen müssen.

Allgemeiner Ranking-Report verliert an Bedeutung
Es kann also nicht länger darum gehen die Kunden in den Bereich der ersten Ergebnisseite zu bringen. Stattdessen geht es einzig und allein um die Positionierung in der Suchmaschine: Wo  und wie können Sie sich Ihren Kunden auf wirksame Art und Weise besser sichtbar machen? Welche Dateitypen oder Methoden müssen Sie verwenden, um dies zu ermöglichen?

Der allgemeine Ranking-Report wird zunehmend an Bedeutung verlieren, da es die Informationen mittlerweile erlauben, Beziehungen zwischen Suchanfragen, Webseiten und dem eigentlichen Suchkontext des Benutzers zu erfassen. Dies gilt besonders in der heutigen Ära der universellen Suche bei der die standardisierten Ranking-Reporte nur suboptimale Daten liefern. Ihre klassische SEO-Agentur könnte Ihnen mitteilen, dass Sie in den Top 10 bei einer großen Anzahl von Suchwörtern bei Google stehen, aber führt das auch wirklich dazu, leicht gefunden zu werden? Hier gilt es, genau zu analysieren, welche Informationen für die Ergebnisseite hinzugezogen werden, um diese dann optimal bedienen zu können.

Universal Search bietet Vermarktern ganz neue Möglichkeiten
Universal Search bietet viele neue Möglichkeiten zur Steigerung der Präsenz und Wahrnehmung bei Google. Diese Methoden zu verstehen und sie mit dem Wissen über das Verhalten des Suchenden bei seinen Suchanfragen in der Suchmaschine zu kombinieren, kann überaus wirkungsvoll sein. Schließlich haben Studien gezeigt, dass die Endnutzer selten die zweite Seite der Suchergebnisse betrachten, die meisten scrollen nicht einmal nach unten. Stattdessen handeln die Nutzer nach dem Prinzip der sogenannten Abfragekette. Nach der ersten Suchanfrage schauen sie sich den oberen ins Auge springenden Teil der Ergebnisseite an. Wenn sie dort kein Ergebnis finden, das ihnen zusagt, formulieren sie einfach ihre Suchanfrage neu. Dies kann mehrere Male geschehen. Wenn eine Suchmaschine diese Abfragekette (Intention) aufspürt, kann sie die eigentliche Zielseite des Suchenden schon vorher bestimmen.

Das Zusammenspiel zwischen den Handlungen des Endnutzers und das Vorgehen, wie Suchmaschinen diese neuen Arten von Informationen darstellen, ist letztlich der Schlüssel zur Entwicklung neuer Marketingstrategien für die Suche. DAO bietet bei richtiger Anwendung die einzigartige Möglichkeit, größtmögliche Popularität innerhalb kürzester Zeit zu erzielen.

Quelle: ABAKUS Internet-Marketing




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 2. October 2009 - 11:28
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