Shopbetreiber aufgepasst - Google Adwords bald mit Kundenbewertungen

Wie bereits auf google.com zu sehen ist, werden seit Kurzem Kundenbewertungen bei der Schaltung von Werbeanzeigen eingeblendet. Experten rechnen damit, dass dieses Feature schon bald auf der deutschen Google Seite releast wird. Shopbetreiber sollten daher entsprechende Vorarbeit leisten. Google aggregiert dabei Kundenbewertungen aus verschiedenen Portalen und gibt eine Durchschnittsbewertung in Form der üblichen Five-Star Optik unterhalb des Anzeigentexts aus.

Allen Shophändlern wird geraten, sich entsprechend vorzubereiten. Für die Bewertungs-Anzeige liest Google Bewertungen von anderen Plattformen und Diensten ein, u.a.:

idealo.de, dooyoo.de, Geizkragen.de, kelkoo.de, ciao.de, preistrend.de, shopauskunft.de, shopvote.de, trustedshops.de und 11880.com.

Dabei werden nur Bewertungen mit Text ausgewertet und es werden nicht immer alle vorliegenden Bewertungen einbezogen.

Folgende Kriterien werden zur Einblendung der Bewertungen herangezogen: Es müssen mindestesns 30 Bewertungen vorliegen und die Gesamtnote muss mindestens die Note vier (auf einer Skala bis fünf) erreichen.

Es ist also das Engagement der Shopbetreiber gefragt, positive Bewertungen zu erreichen. Setzen Sie sich mit Kunden in Verbindung, von denen Sie negatives Feedback erhalten haben. Oftmals reichen Kleinigkeiten, wie Süßigkeiten als Giveaways, die Sie Ihren Warensendungen beifügen, um gute Bewertungen zu erhalten.

Fazit: In Zukunft werden Googles "Sternchen" für Online-Shopanbieter ein wichtiger Umsatzfaktor sein. Kunden sollten daher schon jetzt aufgefordert werden, Bewertungen zu verfassen. 

Quelle: shopanbieter.de




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 10. September 2010 - 9:57
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

SEO für Online-Shops wichtiger denn je

SEO Online-ShopsGanze 83,5% der Online-Benutzer verwenden regelmäßig Suchmaschinen und Webkataloge um nach entsprechenden Inhalten im Web zu Suchen. Diese Erkenntnis liefert die Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF). Ein großer Teil der Suchanfragen bezieht sich auf Produkte. Seien es Meinungen oder Preisvergleiche, der Online-User greift mehr und mehr zum Internet um sich über Produkte zu informieren, um sie letztendlich auch dort zu bestellen. SEO war also für Shopbetreiber noch nie so wichtig wie jetzt.

Für 66 Prozent der Online-Einkäufer sind Suchmaschinen nach wie vor der Einstiegskanal bei ihrer Shoppingtour, so das aktuelle Ergebnis des Markt- und Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest Relation Browser . Ergo muss, wer im Web gefunden werden will, bei Google auf den vorderen Plätzen stehen. Denn 87 Prozent der Suchmaschinennutzer bleiben bei ihrer Recherche auf der ersten Trefferseite stecken. Wer mit seinem Online-Shop auf einer der nachfolgenden Seiten gelistet ist, hat das Nachsehen.

ECommerce-Software: Optimierung inklusive

Doch wie kann ein Onlineshop-Händler seine kaufmännischen Daten aus einem Warenwirtschaftssystem, das aus parametrischen Produktstammdaten statt aus Texten besteht, für die Webseiten am besten aufbereiten, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden?

Wer sich für einen Online-Shop "von der Stange" entscheidet, muss in der Regel nicht wenig Zeit einkalkulieren, um sich mit den Methoden der Selfmade-SEO vertraut zu machen oder muss zusätzlich Geld in die Hand nehmen, um das Thema an SEO-Agenturen outzusourcen.

Gerade ältere Shopsoftware ist dabei oft nicht in der Lage, suchmaschinenoptimierte Webseiten zu generieren. Hier kann dann durch eigenprogrammierte Workarounds Abhilfe geschaffen werden, was in der Regel dann aber auch dazu führt, dass die Update-Fähigkeit der Shopsoftware verloren geht. Dabei sollte man wissen, dass die Suchmaschinen ihre Ranking-Algorithmen nicht offenlegen und kontinuierlich modifizieren, woraus sich ein stetiger Anpassungsbedarf ergibt, um dauerhaft vorne mitzuspielen.

Entscheidet sich der Shopbetreiber jedoch für eine Shoplösung, die auf einer On-Demand-Plattform läuft und als "Software und Service Lösung" betrieben wird, erhält er beim Thema Suchmaschinenoptimierung umfassende Unterstützung. Denn zu einem solchen E-Commerce-Projekt gehört es, dass der Dienstleister den Aufbau, den Betrieb, die Wartung sowie die technische und konzeptionelle Weiterentwicklung übernimmt. Und dazu gehört auch die Suchmaschinenoptimierung.

Bereits bei der Konzeption des Online-Shops gehört die OnPage-Optimierung als Bestandteil der SEO mit dazu. Beim Import der Produktstammdaten wird die technische Grundlage dafür geschaffen, diese später im Online-Shop auch optimal einsetzen zu können. Hierzu wird für den Online-Shop ein individuelles semantisches Auszeichungskonzept erarbeitet. Der Quellcode der Templates zur Darstellung der Inhalte wird so programmiert, dass ein günstiges Content- zu Codeverhältnis vorliegt und der wichtigste Content zu Beginn des Quellcodes steht. Zudem werden seitenindividuelle SEO-Bausteine dynamisch erzeugt und in die Templates integriert, die manuell für weitergehende Optimierungen auch überschrieben werden können. Die Website, die dann an den Shopbetreiber geliefert wird, ist also nach allen Regeln der Kunst suchmaschinenoptimiert. Ein weiterer Vorteil: Da das On-Demand-Geschäftsmodell nach der Implementierung nur eine prozentuale Beteiligung am Online-Umsatz vorsieht, entstehen dem Shopbetreiber zu keinem Zeitpunkt Mehrkosten für die suchmaschinengerechte Aufbereitung der Shopseiten.

Der Schlüssel liegt in der Wortwahl

Entscheidend für das Gefundenwerden sind die richtigen Keywords. Durchschnittlich werden laut Google bei Suchanfragen mittlerweile 2,2 Keywords eingegeben. Denn der User hat längst gemerkt, dass er mit mehreren relevanten Schlüsselwörtern schneller zum Ziel gelangt. Deswegen wählt derjenige, der eine Kaufabsicht hat, zusätzlich zu dem Produkt, das er sucht, z. B. Begriffe wie "kaufen" oder "bestellen".

Bei der Auswahl der jeweils besten Suchbegriffe für das jeweilige Produkt arbeiten der Online-Shop-Betreiber und der E-Commerce-Spezialist Hand in Hand: Der Onlinehändler bringt sein kunden- und branchenspezifisches Wissen mit ein, der On-Demand-Plattform-Anbieter analysiert das Suchvolumen und die Wettbewerbsintensität bei Einzelbegriffen und Suchwortkombinationen. Wie Produkte durch die Verbindung mit qualitativen Contentseiten im Ranking verbessert werden können, das wissen die Experten der On-Demand-Plattform durch die permanente Auswertung ihrer Analyse- und Recherche-Tools. Dem Online-Händler stehen zudem in dem integrierten Content Management System individuelle Möglichkeiten zur Pflege der SEO-relevanten Parameter zur Verfügung.

Content ist King, aber SEO ist die Dame

Auch wenn Content der König ist läuft das "Spiel" um Traffic und Umsätze ohne die Dame SEO nicht. Online-Shopbetreiber, die beim Googlen unter den ersten Treffern gelistet sein wollen, sind gezwungen ihre Webseiten suchmaschinenoptimiert aufzubauen. Gute On-Demand-Plattformen generieren aus Angaben wie Kategorie, Unterkategorie und Artikel für jede einzelne Website automatisch eine niceURL, also eine suchmaschinenoptimierte Internetadresse. Optimal aufgebaut ist eine solche URL, wenn sie für die Suchmaschinen leicht indexierbar, also auslesbar, und zugleich aussagekräftig ist. Ein gutes Software-as-a-Service-Unternehmen erkennt man z. B. daran, dass der Dienstleister die Shopbetreiber berät, wie sie ihre Shop-Produkte im Ranking verbessern können.

Kundenmeinungen: Auch Social Shopping muss die Software abbilden

Jenseits dieser werbetechnischen, gesteuerten Maßnahmen bietet das Web den Online-Käufern aber auch "echte", weil unbezahlte, Einschätzungen von Produkten an. Das Shoppen wird hier zum Social Shopping, weil Kunden für andere Kunden eine Bewertung abgeben und sich so als aktive Mitglieder am Verkaufsprozess beteiligen.

Wie können Online-Shopbetreiber das Bedürfnis ihrer Kunden nach Austausch und Kommunikation und nach Produktempfehlungen befriedigen, wie den unentschiedenen Shop-Besucher vom eigenen Produkt überzeugen? Das Einbinden von Web-2.0-Elementen in den Online-Shop ist eine wirksame Social-Commerce-Strategie. Wer seinen Shop über eine On-Demand-E-Commerce-Plattform betreibt, hat meist schon viele Features in seiner E-Commerce-Plattform integriert: z. B. Freunde werben Freunde, Kundenbewertung & Reviews, Tagging, Empfehlungen, Wunschzettel und Blogs. Für diese Marketing-Tools entstehen den Online-Händlern keine zusätzlichen Kosten, diese Funktionen sind in der Software-as-a-Service-Lösung bereits integriert. Denn der Anbieter der E-Commerce-Plattform, der prozentual am Online-Umsatz des Shops beteiligt ist, hat ein großes Interesse daran, dass der Shop die Erwartungen der Kunden und Shopbetreiber erfüllt - auch in puncto Social Commerce.

Die andere Möglichkeit ist, die eigenen Produkte auf reichweitenstarke Social-Media-Portale wie Facebook zu integrieren. Wer möchte schon gerne auf 500 Mio. potenzielle "Fans" und mögliche Kunden verzichten? Einfach und schnell in den Online-Shop implementiert, kann der Nutzer Produkte direkt aus dem Shop an seinen Facebook-Newsfeed schicken und so seinem Netzwerk empfehlen. Vorreiter wie IKEA aber auch neuere deutsche Shops wie Mirapodo haben bereits über 10.000 "Fans". Etwa 250 deutsche Online-Shops sind derzeit bereits aktiv auf Facebook vertreten.

Quelle: iBusiness




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 1. September 2010 - 18:01
(Tags)
bisher keine Votings

Versand- und Onlinehandel weiterhin im Wachstum

Der Versand- und Onlinehandel verzeichnet auch in diesem Jahr ein kontinuierliches Wachstum. Gerade im Bereich des eCommerce ist ein starkes Umsatzwachstum zu verzeichnen. Der bvh rechnet in diesem Jahr mit einem Gesamtbranchenumsatz von 29,9 Mrd. Euro basierend auf der repräsentativen Verbraucherstudie "Distanzhandel in Deutschland 2010" (TNS Infratest). Im Vergleich zum Vorjahr würde dies einem Zuwachs von 2,7 Prozent entsprechen. Für den Online-Handel wird gar ein Plus von ca. 15 Prozent auf 17,8 Mrd. Euro (2009: 15,5 Mrd. Euro) prognostiziert. 

Die Kaufbereitschaft der Deutschen im Internet ist auch dieses Jahr ungebrochen. Dank starker Zuwächse im E-Commerce können sich die Versand- und Online-Händler weiterhin über steigende Umsätze freuen. Auf Basis der repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2010“ (TNS Infratest) rechnet der bvh für das laufende Jahr mit einem Gesamtbranchenumsatz von 29,9 Mrd. Euro, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht. Der Prognose nach wächst der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel damit auf 7,6 Prozent (2009: 7,4 Prozent). Der Online-Handel mit Waren legt um 15 Prozent auf 17,8 Mrd. Euro (2009: 15,5 Mrd. Euro) zu. Damit erwirtschaftet die Branche inzwischen 59,5 Prozent (2009: 53,3 Prozent) ihres Warenumsatzes im Internet. Ingesamt werden die Deutschen bei konstantem Konsumverhalten in diesem Jahr 24,3 Mrd. Euro (2009: 21,7 Mrd.) und damit 12 Prozent mehr im Internet ausgeben als im Jahr 2009. Davon entfallen 17,8 Mrd. Euro auf den Online-Warenhandel und 6,5 Mrd. Euro (2009: 6,2 Mrd.) auf Ausgaben für digitale Dienstleistungen, wie z.B. Downloads und Online-Reisebuchungen.

„Die Prognose zeigt eindrücklich, dass sich weder die Finanz- und Wirtschaftskrise noch die Insolvenz des Versandhauses Quelle negativ auf die Gesamtbranche ausgewirkt haben“, sagte der im Juni neu gewählte bvh-Präsident Thomas Lipke, Geschäftsführer des Hamburger Multi-Channel-Versenders Globetrotter Ausrüstung, anlässlich der bvh-Jahrespressekonferenz in Hamburg. Außerdem bestellen sich immer mehr Menschen ihre Wunschprodukte bequem nach Hause und geben dabei im Schnitt immer mehr Geld aus. 53,4 Mio. (2009: 52,1 Mio.) Versandkunden gibt es aktuell in Deutschland. Pro Kopf der Bevölkerung geben die Menschen dieses Jahr 365 Euro (2009: 354 Euro) und damit durchschnittlich einen Euro pro Tag für Waren im Versandhandel aus.

Anteil der Internet-Bestellungen steigt auf 71 Prozent

Das Internet bringt nicht nur den Löwenanteil des Warenumsatzes in die Kassen der Versender, sondern erweist sich auch als beliebtester Bestellweg: Voraussichtlich 71 Prozent aller Versandhandelskunden werden 2010 die gewünschten Waren per Web einkaufen – zehn Prozent mehr als 2009, womit das Internet seinen Vorsprung als meist genutzter Bestellweg zum Telefon (19 Prozent), Brief oder Postkarte (5 Prozent) sowie E-Mail (3 Prozent) noch einmal eklatant vergrößern würde. „Der Siegeszug des Online-Handels ist ungebrochen“, sagte Thomas Lipke.

Neue Technologien pushen E-Commerce

Der bvh erwartet, dass innovative Technologien den E-Commerce weiter beflügeln werden und damit der Branche weiteres Wachstum sichern. Mit der rasanten Verbreitung von Smartphones wird das mobile Internet zur Alltagsanwendung werden – und damit einhergehend auch der Mobile Commerce. Auch neuartige Shopping-Arten im Internet, wie etwa Grouponing-Plattformen oder Online-Shopping-Clubs, machen den Einkauf im Web immer beliebter. Social Media-Kanäle, wie Facebook, StudiVZ oder Twitter, werden von innovativen Versendern bereits auf ihre Tauglichkeit als Vertriebskanal getestet.

68 Prozent der Online-Käufer nutzen weiterhin gedruckte Kataloge

Auch wenn der Einkauf im Internet beeindruckend zulegt, verliert der gedruckte Katalog nicht an Relevanz: Im Jahr 2010 werden sich hochgerechnet 68 Prozent (2009: 67 Prozent) aller Internet-Kunden vor dem Online-Kauf im Katalog über das Produkt informieren. „Schmökern im Katalog, Shoppen im Web, lautet die Devise vieler Online-Kunden“, so Thomas Lipke. Der Katalog bleibt weiterhin wichtiger Anstoßgeber für den Kauf im Internet.

Versender von Unterhaltungselektronik profitieren von WM-Effekt

Das mit Abstand meiste Geld geben Versandkunden für Bekleidung, Textilien und Schuhe aus. Sollte sich das Einkaufsverhalten im zweiten Halbjahr nicht radikal ändern, wird der Gesamtumsatz über alle Bestellwege in dieser Warengruppe (2009: 13,4 Mrd. Euro) voraussichtlich leicht gegenüber dem Vorjahr zulegen, da die Ausgabebereitschaft der Deutschen für Mode gestiegen ist. Das zeigt sich noch stärker im Internet (Online-Umsatz 2009: 5,2 Mrd. Euro), weshalb der bvh hier mit überdurchschnittlichem Wachstum rechnet.

Auch in der Warengruppe „Medien, Bild- und Tonträgern“ liegen die Ausgaben der Verbraucher im ersten Halbjahr 2010 leicht über Vorjahr, weshalb der Gesamtumsatz in dieser Warengruppe (2009: 3,1 Mrd. Euro) voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen wird. Da die Online-Bestellungen bei Büchern besonders stark zunehmen, ist auch für den E-Commerce mit Büchern, CDs und DVDs mit überproportionalem Wachstum zu rechnen (Online-Umsatz 2009: 2,3 Mrd. Euro).

Versender von „Unterhaltungselektronik und Elektronikartikeln“ können sich über einen deutlichen WM-Effekt freuen. Da die Quote der Neuanschaffungen insbesondere bei Fernsehgeräten im ersten Halbjahr 2010 stark gestiegen ist, rechnet der bvh in dieser Warengruppe mit einem deutlichen Umsatzplus (Gesamtumsatz 2009: 1,8 Mrd. Euro). Der Online-Umsatz mit Unterhaltungselektronik (2009: 1,4 Mrd. Euro) kann voraussichtlich um mehr als 20 Prozent zulegen und erweist sich damit als Wachstumstreiber.

Quelle: bvh




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 30. August 2010 - 12:46
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Markennamen für Adwords erlaubt - Googles neue Marketingrichtlinien

Absofort ist es gestattet Markennamen als Keywords in Google AdWords-Anzeigen zu verwenden. Grundlage für diese Neuerung in den Marketingrichtlinien Googles ist ein Urteil des Europäischen Gercihtshofs (EuGH). Demnach ist der Gebrauch von Markennamen bei der Veröffentlichung von Werbeanzeigen grundsätzlich zulässig. Google reagierte und machte über einen Blogpost auf die Änderung der eigenen Marketingrichtlinien aufmerksam. 

Die neuen Marktrichtlinien für AdWords in Europa treten am 1. September in Kraft und sollen nach Aussage von Google vor allem den Nutzern dienen. „Wir selbst waren schon immer überzeugt davon, dass den Nutzern am meisten damit gedient ist, wenn ihnen die relevantesten und informativsten Anzeigen angeboten werden und sie von einem Mehr an Informationen während der Suche profitieren", wie Stefan Tweraser, Country Director Google Germany, im Inside AdWords Blog schreibt. Diesen Standpunkt habe man in einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren verteidigt, die letztlich bis zum Europäischen Gerichtshof führte.

Das oberste Europäische Gericht hatte bereits im März entschieden, dass die Anzeigenkunden von Google auch die Markennamen der Konkurrenten nutzen dürfen, um auf ihre eigenen Produkte und Angebote hinzuweisen. Einzige Voraussetzung dabei ist die eindeutige Kennzeichnung der Anzeige, dass es sich dabei um ein Produkt oder Angebot einer anderen Firma handelt. Einen Freibrief für die Verwendung markenrechtlich geschützter Begriffe für AdWords-Buchungen gibt es also trotz allem nicht. Markeninhaber können Beschwerden einreichen, sollten sie die geforderte Kennzeichnung für nicht ausreichend halten, so dass die Nutzer getäuscht werden könnten.

Ausgenommen von den neuen Richtlinien sind Großbritannien und Irland. Eine vollständige Liste aller Länder, für die die neuen Richtlinien gelten, findet sich hier. Im Übrigen beziehen sich die Änderungen nur auf die Buchung von Keywords, nicht aber auf die Anzeigentexte. Hier bleiben Markennamen nach wie vor geschützt und dürfen von Unbefugten nicht verwendet werden.

Quelle: t3n




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 19. August 2010 - 9:19
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Onlinehandel mit Elektrowaren und Mode führen das Feld an

Die Sonderauswertung des e-KIX in Zusammenarbeit mit ECC-Handel, Tradoria und Trusted Shops haben nach einem halben Jahr Erhebungszeitraum nun ihre Ergebnisse veröffentlicht.

Neben den deutlichen Unterschieden zwischen den Branchen, Unternehmensgrößen und Vertriebssystemen fallen auch verhaltene Reaktionen der Online-Händler im ersten Halbjahr auf.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es dem Online-Handel trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise gut geht. Ob diese Aussage für alle E-Commerce Marktteilnehmer gelte, soll die Sonderauswertung der e-KIX-Daten zeigen.

Betrachtet man die einzelnen Branchen, so zählen eindeutig die Versand- und Onlinehändler aus dem Mode- und Textilbereich (100,6 von 200 möglichen Indexpunkten), sowie der Elektronikbranche zu den Gewinnern. Auf der „anderen Seite“ stehen die Kosmetik-, Gesundheit- und Freizeitbranche, die ihre Umsätze als gering oder sogar sehr gering bezeichnen.

Das monatliche Branchenbarometer des deutschen Versandhandels zeichnet ein eher verhaltenes Bild. Betrachtet man die Entwicklung von Jahresbeginn an, als der Index bei 100,8 Punkten lag, so ist der momentane Wert mit etwa 90 Punkten eher als verhalten anzusehen.

 

Werden Vertriebssysteme verglichen, so gehen Multi-Channel-Anbieter als klare Sieger hervor, die mit der aktuellen Lage zufrieden sind und optimistisch in die Zukunft blicken. Pure Player hingegen bewerten ihre Umsätze als neutral bis eher gering.

Große Unterschiede lassen sich bei der Unternehmensgröße erkennen – während Kleinstunternehmen (1-9 Mitarbeiter) die aktuelle und auch zukünftige Umsatzentwicklung als eher gering bewerten, wird diese von kleinen Unternehmen (10-49 Mitarbeiter) wesentlich positiver und zufriedener bewertet.

Trotz allem sehen die Online-Händler dem Ende des Geschäftsjahres weitesgehend positiv entgegen.

Ausführliche Informationen finden Sie unter ecc-handel




Patricia Maier's picture
geschrieben von Patricia Maier am 5. August 2010 - 10:30
(Tags)
durchschnittliches Voting: 4 (2 Votings)

Magento Enterprise Edition 1.9.

Magento Enterprise Edition 1.9Im Juli launchte Varien die neue Enterprise Edition 1.9, die einige neue Features bieten soll.

So ist in dieser neuen Version ein Bezahlungsmodul - die sogenannte Secure Payment Bridge enthalten, welches PA-DSS (Payment Application Data Security Standard) unterstützt und somit der Erfüllung der PCI-Compliance dient. Daneben finden sich noch weitere neue Features, die die Kundenzufriedenheit erhöhen und die Durchführung und Aufrechterhaltung gezielter Marketingkampagnen der Shopbetreiber verbessern sollen.

Die Features der Enterprise Edition 1.9

Mithilfe des Magento Gift-Registry-Moduls kann zum einen eine Umsatzsteigerung erfolgen und zum anderen können damit wertvolle Kundendaten gewonnen werden. Daneben soll ein verbessertes Kunden- und Attribut-Management Sales-und Marketingmaßnahmen steigern.

Des Weiteren bietet die Enterprise Edition 1.9 Erweiterungen der Solr-Such-Module, womit die Konversion erhöht werden soll, indem die Performance und Suchergebnisqualität mithilfe der Layered Navigation verbessert worden ist.

Verbesserungen des Full-Page-Caching Moduls für eingeloggte User führen zu einer leistungsfähigeren Performance und mithilfe der oben genannten Secure Payment Bridge soll die Sicherheit und Reduzierung von Risiken gewährleistet werden.

Zuletzt bietet sie eine direkte Anbindung an Magento Connect, wodurch der Upgrade oder Download von Extensions vereinfacht wird.

Quelle: magentocommerce




Patricia Maier's picture
geschrieben von Patricia Maier am 26. July 2010 - 17:27
(Tags)
bisher keine Votings

Magento Professional Edition

Magento Professional EditionIm Mai launchte Varien die neue Magento Professional Edition. Betrachtet man diese etwas genauer, lässt sich feststellen, dass diese Version zwischen der kostenlosen Community- und der funktionell umfangreich ausgestatteten Enterprise Edition angesiedelt ist. Shopbetreibern bietet die Professional Edition einen weitaus günstigeren Einstieg in die um Features und Funktionen erweiterte Magento-Welt.

Welche, im Vergleich zur Community Edition, zusätzlichen Features bietet die Magento Professional Edition?

Bonuspunktesystem

Kunden erhalten, für bestimmte Aktionen Bonuspunkte, die Sie bei Ihrem Einkauf auch wieder einlösen können. Mit diesem Tool ist es durchaus möglich, die
Kundenbindung zu erhöhen.

Geschenkkarten/Gutscheine

Die Kunden können sowohl "echte" Geschenkkarten (=physikalische, per Post geschickte Karten) als auch "virtuelle"(=Code, wird per Mail zum Empfänger
übermittelt) kaufen und dabei eine persönliche Nachricht für den Empfänger verfassen. Der Empfänger hat dann im Shop die Möglichkeit dieses Guthaben, beim Kauf von Produkten einzulösen.

Guthabenkonto

Kunden können es aufladen und auch verwenden. Beispielsweise können Rücksendungen als Guthaben verbucht werden, sodass der Kunde beim nächsten Checkout, dieses Guthaben einsetzen kann.

Erweiterte Datenverschlüsselung

Erweiterte Verschlüsselung nach PCI Data Security Standard (PA-DSS).

Zusätzlich erhält der Shopbetreiber neben der Garantie eine professionelle Support-Möglichkeit durch einen Magento Solution Partner.

Die neue Professional Edition ist ab 2.995 $ pro Jahr zu haben.
Wie auch bei den anderen Versionen, ist es möglich, diese durch zusätzliche Module zu erweitern oder sie bei Bedarf auf die Enterprise Edition upzugraden.

Im Gegenzug zur Magento Enterprise Edition fehlen der Professional Edition einige Features, wie das angehängte CMS, Privatverkäufe, die alternative Suche, Caching-Funktionen und die Möglichkeit, Stammkunden automatisch per Mail zu kontaktieren, wenn sie einen Einkauf abgebrochen haben.

Fazit: Magento bietet mit der Professional Edition eine preisgünstige Alternative zur Enterprise Edition für Shopbetreiber an, deren Anspüche über dem Funktionsumfang der Community Edition liegen.

Quelle: magentocommerce




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 1. July 2010 - 18:05
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Der Shopsuche Intelligenz beibringen

Problem: Potentielle Kunden gelangen über die Standardsuche meistens nicht zum gewünschten Produkt, was sich letztlich auch in den Umsätzen der Shopbetreiber bemerkbar macht.

Folgend einige Tipps, die dieses Problem lösen können:

Besucher von Onlineshops ärgern sich oft über das Ergebnis ihrer Produktrecherche, da diese häufig keine Ergebnisse liefert, obwohl sie sich lediglich bei einem einzelnen Buchstaben geirrt haben und die Ware eigentlich verfügbar ist. Auch Studien verweisen immer wieder auf die zentrale Bedeutung einer guten Shopsuche: Mehr als 60 Prozent der Nutzer steigen demnach über die Suche in die Artikelwelt eines Onlineshops ein.

Diese bietet häufig nur eine simple Datenbanksuche mit den Begriffen, die mit logischem UND beziehungsweise ODER verknüpft sind. Das heißt, die Suche toleriert keine Tipp-oder Rechtsschreibfehler und andere Schreibweisen. Wer weiß aber beim “Think Centre A58 sff sml”, wo die Leerzeichen gesetzt werden oder wie man „Sony Ericsson“ oder „Hewlett-Packard“ korrekt schreibt?

Optimierungsbedarf

Ein erster Schritt der Optimierung kann das Anlegen von Synonymen sein. Manche Shoplösungen bieten die Möglichkeit, Suchanfragen quasi auf andere Begriffe umzuleiten. Die Suche nach „Laptop“ liefert dann auch Ergebnisse zu „Notebook“. Diese Funktion lässt sich auch für Rechtschreibfehler und unterschiedliche Schreibweisen nutzen: Die Suche nach „Tshirts“ findet dann auch „T-Shirts“.

Will man jedoch für den gesamten Artikelbestand und jedes neue Produkt Synonymlisten pflegen, so ist dies mit großem Aufwand verbunden. Die häufigsten Eingabefehler sind zudem unerwartet, wenn zum Beispiel zwei nebeneinander liegende Tasten vertauscht werden. Dagegen helfen auch keine Synonymlisten.

Tippfehlern vorbeugen

Anstatt sich lange mit Tippfehlern zu beschäftigen, bietet sich die Einbindung einer automatischen Vervollständigungsfunktion, die auch als Autocomplete oder Suggest bezeichnet wird, an. In der Praxis liefert die Eingabe „Asp“ im Suchfeld einer Onlineapotheke dann beispielsweise Suchvorschläge wie „Aspirin“ oder auch „Aspirin 50 g Packung“. Schon bevor der Begriff vollständig eingegeben wurde, erscheinen hilfreiche Einschränkungen der Treffermenge, aus denen der Kunde nur noch auswählen muss.

Nachteil: Die meisten Autocomplete-Lösungen sind nicht fehlertolerant. Um Worte bei exakter Schreibweise zu vervollständigen, sind weder extreme Server-Performance noch überdurchschnittlich hohes Know-how notwendig. Deshalb finden sich in den Add-on-Listen der Shopsysteme auch einige Autocomplete-Module oder Erweiterungen (Extensions).

Falschschreibungen entlarven

Das fehlertolerante Suggest geht noch einen Schritt weiter: Mit Hilfe mathematischer Algorithmen werden innerhalb von Millisekunden sinnvolle Suchvorschläge geliefert - auch wenn die Schreibweise nicht korrekt war oder der Besucher sich vertippt hat. Google hat mit seiner Suggest-Lösung die Internetnutzer innerhalb weniger Monate extrem geprägt, so dass der User ein solches Vorschlagstool inzwischen regelrecht erwartet.

Shopanalysen zeigen, dass in der Regel mehr als 40 Prozent der Besucher aus den angebotenen Vorschlägen auswählen. Intelligentes Suggest wird neuerdings auch als Hosted-Search-Lösung angeboten, so dass es ohne Installation einer Suchengine in die Website integriert werden kann. Auch die Implementierung in Onlineshops ist denkbar einfach, da die bisherige Shopsuche nicht ersetzt werden muss, sondern lediglich eine intelligente Erweiterung erhält.

Quelle: internetworld




Patricia Maier's picture
geschrieben von Patricia Maier am 22. June 2010 - 12:08
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Mobile Commerce - Vom Trend zur Pflichtdisziplin

Was einst als Trend galt wird nun bald zur Pflichtdisziplin für Shop-Betreiber, um weiterhin konkurrenzfähig zu sein. Die Rede ist vom Mobile Commerce. Immer mehr internetfähige Mobiltelefone erobern die Herzen der Nutzer. Der Drang der User von unterwegs ständig auf dem aktuellen Stand zu sein und sämtliche Online-Aktivitäten zu managen ist unaufhaltsam.

Mobile Commerce wird in Zukunft an Relevanz gewinnen. Dies belegt eine Studie aus dem Jahr 2009 der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company. Die Analyse bezieht sich auf die Prognose, dass im Jahr 2014 25 Millionen Menschen ein Smartphone nutzen werden von denen 20% der Nutzer mobil einkaufen.

Viele Unternehmer erkennen den Trend, so stimmen fast 80% einer aktuellen Studie der Pangora GmbH und ECC Handel damit überein, dass das Mobile Commerce an Bedeutung gewinnen wird. So schön die Zahlen auch sein mögen, Unsicherheit besteht immer noch über die Umsetzung einer Strategie, um diesen Markt zu bearbeiten. Ein wenig Klarheit verschafft das vor einigen Jahren erschienene Paper der Arbeitsgruppe Mobile Commerce am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering. Ein Trend läuft in Richtung von Gutschein Coupons. Mittlerweile gibt es bereits Sammeldienste, die Rabatte von bestimmten Onlineshops aber auch stationären Händlern anzeigen. Zum Beispiel kann der Verbraucher mit der Smartphone App Coupies sparen, indem mittels GPRS angezeigt wird, welche Restaurants oder Läden Vergünstigungen anbieten.

Quelle: HANDELSKRAFT




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 28. May 2010 - 17:52
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Kein Sommerloch im eCommerce

Aktuell ist ein deutliches Wachstum im eCommerce festzustellen. Online-Händler sind derzeit bereit mehr Investitionen zu tätigen. Laut einer Studie der e-tailing group wird für den anstehenden Sommer ein weiterer Wachstumsschub erwartet.

Hersteller und Händler würden bereits ihre Stellungen beziehen, sprich investieren, um in der wieder erstarkenden Wirtschaft effiziente Wertschöpfung betreiben zu können. In einer Studie der e-tailing group zeigte sich, dass satte 90 Prozent der Wettbewerber davon ausgehen, dass die Online-Umsätze dieses Jahr deutlich besser ausfallen werden als in 2009. Fast 60 Prozent der Händler wollen bis Ende 2010 mehr in ihre Geschäftsstrukturen investiert haben als im vergangenen Jahr. Diejenigen die an ein solides Wachstum glauben, gehen von einer bis zu 15 Prozent umsatzstärkeren Periode aus.

Ein beobachtbarer Trend der Online-Ausrichtung, so die Experten sei, dass nicht mehr fokussiert auf einem Distributionskanal verkauft werde, sondern das Cross-Selling über Nebenzweige des Hauptgeschäfts immer mehr in Mode komme. Auch versandkostenfreie Angebote hätten mittlerweile bei fast allen Verkäufern Einzug in die Angebotsstruktur gehalten; zudem hätten 49 Prozent bereits ihre Webseiten umgestaltet und Web 2.0-Applikationen für Bewertungen und Kommentare eingeführt. 46 Prozent legten zusätzlich Wert auf eine gut funktionierende Suchfunktion, um die Navigation und Produktsuche auf dem eigenen Online-Portal zu optimieren. Es bleibt zu hoffen, dass das alljährliche ökonomische Sommerloch nicht allzu sehr klaffen wird.  

Quelle: ECIN

 




Alexander Damm's picture
geschrieben von Alexander Damm am 28. May 2010 - 12:25
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)