Blog March 2010

Studie zu Markenherstellern im Online-Handel

Markenhersteller im Online-HandelFür Hersteller von Markenprodukten wird es Zeit, ihre Verkaufsflächen auf die großen Shopping-Plattformen im Web zu übertragen. Mehr als 80 Prozent der Internet-Shopper, so das Ergebnis der Novomind-Studie, klicken sich regelmäßig auf der Suche nach Schmuck, Uhren oder Handtaschen durch die bekannten Online-Konsumtempel von Ebay, Neckermann oder Otto. Hersteller modischer Accessoires oder Fashionmarken verschenken ein enormes Umsatzpotenzial, wenn sie ihr Online-Sortiment nicht zusätzlich über renommierte Marktplätze vertreiben. Das sind die Ergebnisse der repräsentativen novomind-Studie „Marktplatzsortimente – auf welchen Marktplätzen im Internet Markenhersteller die größten Umsatzpotenziale haben“.

Je nach Produkt haben Onlinekunden bestimmte E-Shop-Favoriten, die sie für die Suche nach dem gewünschten Artikel ansteuern. Für Anbieter von Haushaltswaren sind beispielsweise die Plattformen ebay.de, quelle.de und karstadt.de die Top 3 Marktplätze, auf denen sie vertreten sein müssen. Selbst auf weltbild.de, einst als reiner Buchshop gestartet, erwarten 17 Prozent der Online-Shopper, dass sie Staubsaugerbeutel oder das neue Kochgeschirr kaufen können. Neue Möbel suchen drei Viertel der Internetgemeinde dagegen vorrangig bei ebay.de, für Gesundheits-marken, beispielsweise Crèmes oder Haarpflegeprodukte, besuchen 85 Prozent der Kunden die Online-Drogerie von schlecker.de.

Genauso wie Kunden im stationären Handel bevorzugen Internetkäufer vorrangig E-Shops, die ihnen ein großes Sortiment anbieten. Auch Internetkunden suchen die kurzen Wege zum Wunschprodukt und kaufen Businessbekleidung und die dazu passenden Schuhe lieber gleich im selben Shopping Center ein. Marktplatzbetreiber halten deshalb kontinuierlich Ausschau nach neuen Partnern, um ihr Sortiment zu verbreitern. Die größte gefühlte Auswahl bieten ebay.de, otto.de sowie quelle.de. Einer der umsatzstärksten Marktplätze, amazon.de, wird dagegen vor allem als Lieferant für Bücher, Musik und Film-DVDs wahrgenommen. Nur 42 Prozent der befragten Online-Kunden suchen bei Amazon beispielsweise gezielt nach Haushaltswaren. Zum Vergleich: Bei ebay.de sind es doppelt so viele.

Hintergründe zur Studie

Im Auftrag von novomind wurde untersucht, welche Produkte Online-Shopper auf zehn bekannten Internetmarktplätzen vermuten und wo sie die größte Auswahl erwarten. An der repräsentativen Internet-Umfrage beteiligten sich mehr als 1.000 Online-Shopper. Die zehn untersuchten Marktplätze waren amazon.de, ebay.de, galerie-kaufhof.de karstadt.de, neckermann.de, otto.de, quelle.de, schlecker.de, tchibo.de, weltbild.de.

Quelle: novomind




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 29. March 2010 - 9:15
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Leads werden vermehrt über Social Media und E-Mail-Marketing gewonnen

Social Media & Newsletter-Marketing mit wachsenden ZahlenDer Anteil der über Social Media und E-Mail-Markting gewonnenen Leads im Online-Business wächst rasant. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Pontiflex.

Insgesamt 48 Prozent der Online-Leads wurden im vierten Quartal 2009 über Social/Community-Sites generiert. Im dritten Quartal lag dieser Wert bei 45 Prozent. Auch bei den E-Mail-Newslettern lag der Anstieg bei 3 Prozentpunkten. Deren Anteil an den Leads lag im vierten Quartal bei 26 Prozent. Ebenfalls wichtig für die Lead-Generierung: Kundenbindungs- und Bonusprogramme. Die Erhebung bezieht sich auf Leads von Konsumenten, die explizit eingewilligt haben, Werbung von einer bestimmten Marke zu erhalten.

Quelle: acquisa




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 22. March 2010 - 11:18
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

22,5 Mio. Dollar Wachstumskapital für Magento

MagentoGenau zwei Jahre nach der Veröffenlichung von Magento hat sich der Software-Hersteller 22,5 Mio. Dollar Wachstumskapital gesichert, um in Zukunft Konkurrenten der ersten Generation, wie Intershop oder Demandware, ernsthafter angreifen zu können.  

Erstaunlich genug konnte Magento durch die Open Source Distribution die ersten beiden Jahre komplett eigenfinanziert überleben. Seinen Mitarbeiterstab hat Magento zuletzt schon stark aufgestockt und neben diversen Branchenlösungen u.a. eine SaaS-Lösung angekündigt.

Innerhalb von nur zwei Jahren hat Magento einen im E-Commerce noch nicht gekannten Siegeszug hingelegt: Shopbetreiber haben Magento als Alternative zur Entwicklung eigener Systemlösungen entdeckt. Und bei den Innovationstreibern ist Magento durch seine flexiblen Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten ohnehin das (Basis-)System der Wahl.

Investoren bleiben vorerst im Dunkeln

Einen Wermutstropfen hat die Finanzierungsrunde allerdings. Denn etwas mehr Offenheit, was das Investment angeht ("Magento Secures Its First Investment"), hätten sich die Magento-Nutzer wohl schon erwartet. Denn wenn sich die Spekulationen von Techcrunch & Co. bestätigen, dass Magento ausgerechnet Ebay/Paypal ins Boot geholt hat, wäre dies keine unwesentliche Information.

Schließlich hat sich Ebay - siehe Skype, Stubhub & Co. - gerade im Innovationsbereich zuletzt als extrem wankelmütiger Investor erwiesen und nach einem Managementwechsel in den letzten beiden Jahren auch seine führende Rolle im E-Commerce aufs Spiel gesetzt. Aber vielleicht folgt hier noch ein klärendes Statement von Magento-Seite, wen sich das Team als kapitalstarken Partner zur Seite geholt hat.

In jedem Fall bleibt zu hoffen, dass das Investment Signalwirkung entfacht und nun auch bei den Shoppingsystemen die überfällige Innovationswelle in Gang kommt, so dass wir in den nächsten Jahren eine Reihe weiterer Investments in zeitgemäßere Shoppinglösungen sehen werden, die über die naheliegendsten E-Commerce-Anwendungen hinausgehen.

Zur Orientierung zwei weitere Investmenthighlights: Demandware hatte im April 2009 in einer 4. Finanzierungsrunde 15 Mio. Dollar bekommen (und neun Monate später einen neuen Geschäftsführer berufen); Oxid eSales hatte sich im Dezember 2007 für den Open Source Gang eine Finanzierung in siebenstelliger Höhe gesichert.

Quelle: excitingcommerce




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 22. March 2010 - 10:51
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Varien veröffentlicht Magento iPhone-App

Magento iPhone AppEndlich bietet Magento eine benutzerfreundliche App mit umfangreichen Funktionalitäten für alle iPhone-Nutzer. Das Entwickler-Team von Magento reagiert somit auf den wachsenden Informationsbedarf der Nutzer, die gerade auch unterwegs immer auf dem Laufenden bleiben möchten. Varien hat jetzt die offizielle Magento-iPhone-App veröffentlicht, die kostenlos im App-Store bezogen werden kann.

Die offizielle Magento-iPhone-App ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Japanisch erhältlich und zeigt unter anderem aktuelle News zum Open Source Shopsystem an. Auch Videos und Produkt-Updates können direkt mit dem iPhone betrachtet werden. Interessant ist auch eine Twitter-Wall, die Tweets rund um Magento präsentiert. Abgerundet wird das Informationsangebot der App durch aktuelle Ankündigungen zu Veranstaltungen rund um Magento.

Quelle: t3n




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 22. March 2010 - 10:29
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (2 Votings)

Mittelständische Unternehmen bauen vermehrt auf eCommerce

eCommerce in mittelständischen UnternehmenLaut einer aktuellen Befragung ist die Zahl von eCommerce-Maßnahmen in deutschen mittelständischen Unternehmen weiterhin ansteigend. Zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, vorwiegend im Internet zu handeln.

In einer Studie des Kölner Kompetenzzentrums ECC Handel isolierten Experten die wichtigsten Internetaktivitäten von kleinen und mittelständischen Unternehmen, darunter die regelmäßige Kommunikation per eMail, Informationsakquise und Online-Banking. Mehr als 3.000 Firmen mit dem entsprechenden Geschäftsumfang waren dazu im Vorfeld befragt worden und es zeigte sich eine deutlich gestiegene Adaption von eCommerce-Maßnahmen im Mittelstand. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen handeln mittlerweile per Internet. Diese Entwicklung wird stark begünstigt durch die immer bessere Verfügbarkeit von entsprechenden digitalen Instrumentarien zu, die nur noch verhältnismäßig geringe, oder wie bei Open Source-Software, gar keine Investitionen voraussetzen. Noch im Vorjahr hatte nur die Hälfte der befragten Entscheider angegeben, Online-Handel zum regelmäßigen Geschäftsbetrieb zuordnen zu können.

Durch die zunehmende Digitalisierung ist es auch KMU heute möglich den Kundenstamm drastisch zu vergrößern, hochqualitative Vor- und Nachkaufdienstleistungen anzubieten und somit Kundentreue zu fördern. Während Beobachter für Bereiche wie eGovernment, Mobile Business und Logistik weiterhin Wachstumspotenzial sehen, scheint die Begeisterung für integrationsaufwänderige Anwendungen in Teilbereichen der Wertschöpfungskette, wie zum Beispiel Online-Beschaffung, etwas gesunken zu sein. Beschrieben letztes Jahr noch 93,9 Prozent der Befragten sie als gebräuchliche eCommerce-Aktivität, sagten dies in der aktuellen Studie nur noch 83,3 Prozent. 96 Prozent der Firmen besitzen indes eine Internetpräsenz, oder sind im Begriff eine zu installieren. Betrachtet man die Handwerksunternehmen gesondert, so kommt man auf „nur“ 73,8 Prozent; eine verhältnismäßig geringe Abdeckung. Als Ziele, die eine Webseite erfüllen soll nennen die KMU vor allem Seigerung des Bekanntheitsgrades, Imageverbesserung und Neukundenakquise.

Quelle: ecin




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 11. March 2010 - 10:38
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Nachfrage nach CRM-Software steigt

CRM-NachfrageHersteller von CRM-Software verzeichnen wachsende Nachfragezahlen. Die zurückliegende Wirtschaftskrise trug maßgeblich zu einer Umverteilung der Prioritäten von IT-Entscheidern bei. Die Bemühung um Kundenzufriedenheit gewinnt daher in den meisten Unternehmen an Stellenwert. 

Laut Gartner hat die Sparte der CRM-Software die Krise besser verkraften können als andere Unternehmensapplikationen. Zwar werde der Umsatz in Europa auch in 2010 nur marginal ansteigen, immerhin aber könne man mit einem Zuwachs von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rechnen, das vermeldet das Marktforschungsunternehmen in einer Studie. Allerdings würden auch eCommerce- sowie SaaS-Lösungen, gemessen an der Gesamtmarktsituation, auf verhältnismäßig starke Nachfrage treffen.

Die Prioritäten der IT-Entscheider haben sich geändert. Da der Mut zu Investitionen wieder ein wenig gestiegen ist, gilt die Akquirierung neuer Kunden als zweitwichtigstes Ziel für das Geschäftsjahr. 2009 rangierte dieses Vorhaben nur auf Platz sechs. Dass die CRM-Applikationen wieder stärker gefragt sein werden, liegt jedoch laut Gartner in erster Linie daran, dass die Befriedigung von Kundenwünschen und die Bindung an die eigene Marke oder Firma wieder als oberste Priorität der ITler eingestuft werde. Im letzten Jahr habe die ökonomische Flaute weniger negative Auswirkungen auf CRM-Applikationen gehabt, als auf andere Bereiche der Unternehmenssoftware, so Chris Pang von Gartner. Obwohl die Umsätze tendenziell wieder nach oben zeigten, blieben die Geschäftskunden zurückhaltend; 45 Prozent wollten vorerst davon absehen in neue CRM-Systeme zu investieren, weiß Pang. Die Erfahrungen aus der Krise machen die IT-Entscheider vorsichtig, aber immerhin vorsichtig optimistisch. Die Nachfrage nach Unterstützung beim CRM und nach Messinstrumentarien für seinen Erfolg wird steigen, weil eine zeitnahe Überwachung des Erfolgs der CRM-Strategien in der Erholungsphase der Wirtschaft entscheidend sein kann.

Quelle: ECIN




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 5. March 2010 - 11:33
(Tags)
durchschnittliches Voting: 5 (1 Voting)

Google Adwords - Die perfekten Anzeigentexte

Google Adowrds AnzeigenBei Google Adwords handelt es sich um eine der effektivsten Werbemaßnahmen, die das Online-Segment zu bieten hat. Dem Suchmaschinen-Nutzer werden hierbei klickbare Werbeanzeigen bezüglich seiner Suchanfrage präsentiert. Anders als bei anderen Werbeformen, zahlt der Werbetreibende nicht für die Sichtbarkeit der Anzeige, sondern für jeden User-Klick. Aus diesem Grund zählt das Keywordadvertising zum Bereich des Performance Marketings.

Eines der Erfolgsrezepte von Google Adwords liegt dabei sicherlich auch in der Gestaltung der Anzeige. Hier kommt die bei Google bereits des öfteren praktizierte Formel "weniger ist mehr" zum Einsatz. Was in der Praxis bedeutet, dass man sich als Werbetreibender aus Platzgründen nicht in "Marketinggeschwafel" verzetteln kann, sondern kurz und prägnant auf den Punkt kommen muss.

Für seine Werbebotschaft hat man bei Google Adwords gerade mal Platz für 130 Zeichen – verteilt auf vier Zeilen (keine Bilder und keine Farben):

  • • Eine Überschrift mit 25 Zeichen
  • • Zwei Anzeigenzeilen mit jeweils 35 Zeichen
  • • Eine Anzeigen-URL mit ebenfalls 35 Zeichen

Zusätzlich gelten für die Adwords redaktionelle Richtlinien, die gewisse "Do's and Dont's" vorgeben und an die man sich in jedem Fall halten soll, sofern man nicht Gefahr laufen möchte, dass seine Anzeigen von Google deaktiviert werden.

Um nicht gleich zu Beginn in die erste Fehlerfalle zu geraden, sollte zum Einstieg an dieser Stelle nochmals auf die wichtigsten redaktionellen Rahmenbedingungen hingewiesen werden:

  • • Max. ein Ausrufezeichen in der gesamten Anzeige
  • • Keine Wörter in reinen Großbuchstaben (z.B. KOSTENLOS)
  • • Keine unnötigen Wortwiederholungen
  • • Richtiger Einsatz von Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Abkürzungen
  • • Keine beleidigenden oder anstößigen bzw. illegalen Inhalte
  • • Verwenden Sie Superlative oder Vergleiche nur, wenn diese klar und unabhängig belegbar sind
  • • Preise, Angebote und Rabatte müssen innerhalb von zwei Klicks erreichbar sein
  • • Keine direkte Weiterleitung aus dem Anzeigentext zur URL (z.B. Muster kostenlos hier anfordern URL)

Zusätzlich sollten in jedem Fall auch die Richtlinien zum Anzeigeninhalt von Google Adwords beachtet werden, da – abgesehen von illegalen und strafbaren Inhalten – nicht für alle Produkte mit Adwords geworben werden darf.


Erfolgsfaktor Anzeigeninhalt

Der Inhalt ist der Adwords-Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet: In aller Regel konkurrieren Sie mit einer Vielzahl anderer Unternehmen, die ebenfalls Adwords-Anzeigen schalten. Hier gilt es, sich aus der Masse abzuheben und die Aufmerksamkeit der User auf seine Anzeigen zu lenken. Dabei greift eine recht simple Regel:

Je besser, zielgerichteter und ansprechender der Inhalt Ihrer Adwords, desto mehr Klicks. Und damit am Ende auch günstigere Konditionen, da die Klickrate nicht unwesentlichen Einfluss auf die Preisgestaltung hat.

Wenn Sie sich jetzt das erste Mal an das Texten einer Adwords-Anzeige machen, wird dies sicherlich etwas Zeit in Anspruch nehmen. Hier kann ich Sie jedoch beruhigen, mit jeder weiteren Anzeige geht das Ganze leichter von der Hand, und so gilt insbesondere beim Texten von Adwords: 5% Geschick, 95% Übung.

Zum Einstieg folgender Tipp: Aus dem amerikanischen Raum stammt der Begriff "Elevator Speech". Schon mal davon gehört? Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie befinden sich in einem Aufzug und müssen einer neu zugestiegenen, fremden Person innerhalb von zwei Stockwerken erklären, was sie machen bzw. wie Ihre Werbebotschaft aussieht. Ich denke, Sie merken sehr schnell worauf ich hinaus
will. Wie bereits erwähnt, liegt das Geheimnis von erfolgreichen Adwords-Texten in kurzen, prägnanten und sehr ansprechenden Inhalten, bei denen auf jegliches "schmückende Beiwerk" verzichtet wird.

Die 6 Grundregeln für Adwords-Texte:

1. Integrieren Sie Ihre Keywords in den Anzeigentext
2. Verwenden bzw. ergänzen Sie Begriffe aus dem Themenumfeld Ihrer Keywords
3. Versuchen Sie, so konkret wie möglich zu formulieren
4. Versuchen Sie durch Vorteile zu punkten, nicht durch Tricks oder Gimmicks
5. Beachten Sie die URL als Teil Ihrer Anzeige
6. Verwenden Sie (in Ihrem Umfeld) gebräuchliche Wörter


Überschrift

Die Überschrift ist – ähnlich wie der Seitentitel in den organischen Suchergebnissen – mit der wichtigste Teil Ihrer Anzeige. Die Überschrift wird blau dargestellt und ist der einzige Bereich der Anzeige, der angeklickt werden kann.

Um die nötige Aufmerksamkeit zu erzielen, sollten Sie in jedem Fall versuchen, Ihr Keyword in die Überschrift zu integrieren. Diverse Studien und Auswertungen belegen, dass Anzeigen, bei denen das Keyword in der Überschrift enthalten ist, zum Teil deutlich höhere Klickraten aufweisen. Der User findet seine Suchanfrage an prominenter Stelle und fühlt sich dadurch "abgeholt".

Wenn Sie beispielsweise Musik-CDs verkaufen und hier eine allgemeine Anzeigengruppe zum Thema "Rockmusik" angelegt haben, ist es natürlich mühsam für sämtliche Interpreten eine eigene Anzeige zu generieren, bei der der jeweilige Künstler erwähnt wird. Für diesen Fall gibt es eine recht komfortable Möglichkeit namens "Dynamic Keyword Insertion". Dabei handelt es sich um eine Funktion, mit der ein Platzhalter gesetzt werden kann, der dann durch die jeweilige Suchanfrage gefüllt wird. Dieses Feature wird wie folgt eingebunden: {Keyword: Rockmusik}

Dabei wird das "Keyword" durch den jeweiligen Suchbegriff ersetzt, der Begriff nach dem Doppelpunkt ist ein Alternativtext, der immer dann verwendet wird, wenn der Suchbegriff zu lang ist.

Hinweis: Diese Funktion kann im übrigen auch im Anzeigentext verwendet werden. Generell sollten Sie mit dem Einsatz jedoch vorsichtig sein und das Ganze nur bei einer soliden Kampagnenstrukture mit jeweils passenden Keywords verwenden. Andernfalls können hier mitunter recht "schräge" Ergebnisse zum Vorschein kommen.

Alexander Beck hat hierzu in seinem empfehlenswerten Buch "Google Adwords" ein recht plastisches Beispiel aufgeführt: Wenn Sie als Hersteller eines Hautwassers gegen Pickel Adwords schalten, können mögliche Kunden einfach ihr Problem als Suchanfrage beschreiben, indem sie beispielsweise nach "Pickel" oder "Akne" suchen. Wenn diese Begriffe mit Dynamic Keyword Insertion abgebildet werden,
würde hier dann z.B. "Nie mehr Pickel" erscheinen. Wenn die Kunden jedoch nicht nach ihrem Problem, sondern nach dem Idealzustand (z.B. reine Haut) suchen und das Ganze über die gleiche Anzeigengruppe bzw. Anzeige abgewickelt wird, würde hier folgendes erscheinen: "Nie mehr reine Haut" Möglicherweise wäre das nicht im Sinne des Erfinders – daher bitte Vorsicht!

Textzeilen

Bei den Textzeilen gilt ebenfalls die Devise: Möglichst passende Keywords sowie zum Suchbegriff verwandte Wörter einsetzen. Beim Inhalt gibt es – je nach Zielrichtung der Anzeige – verschiedene Ansätze. Hierzu einige Ideen:

  • • Stellen Sie Fragen (z.B. "Unzufrieden mit Ihrer Figur?")
  • • Erzählen Sie eine "Kurzgeschichte" (z.B. "So verlor ich 5 Kilo in 30 Tagen")
  • • Enthüllen Sie Neuigkeiten (z.B. "Die 5 neuesten Google-Produkte")
  • • Bieten Sie Anleitungen (z.B. "10 Schritte für Ihren Web-Erfolg")
  • • Schaffen Sie Vertrauen (z.B. "Testsieger Stiftung Warentest")

Tricks zur Verbesserung der Klickrate

Die nachfolgenden Tricks stammen zum Großteil aus dem sehr lesenswerten eBook "The definite guide to Google Adwords" vom Adwords-Altmeister Perry Marshall und haben sich in der Praxis als durchaus erfolgsversprechend erwiesen:

1. Die drei Punkte: Das Ganze zielt auf die Neugierde der Menschen ab, ist super-einfach zu integrieren und kann zu deutlich höheren Klickraten führen. Ergänzen Sie in der zweiten Textzeile am Ende einfach drei Punkte. Dadurch wird den Usern suggeriert, dass hier eigentlich noch etwas kommen sollte bzw. hinter der Anzeige noch eine "Überraschung" wartet.

2. Testen Sie unterschiedliche Text-Reihenfolgen. Allein die Änderung von Wortanordnungen kann die Zielsetzung der Anzeige und auch die Klickrate beeinflussen.

3. Wiederholen Sie Teile Ihrer Anzeige (z.B. kann die Headline nochmals im Anzeigentext abgebildet werden). Testen Sie hier auch immer unterschiedliche Varianten, da mitunter selbst kleine Änderungen dramatische Auswirkungen haben können.

4. Tests haben gezeigt, dass Anzeigen, bei denen der Anfangsbuchstabe jedes Wortes – mit Ausnahme von Füllwörtern – groß geschrieben wird, eine Steigerung der Klickrate um bis zu 80% ermöglichen.

5. Verwenden Sie – wenn möglich und auch passend – das Wort "kostenlos". Der Mensch reagiert auf dieses Wort erfahrungsgemäß sehr sensibel, wodurch die Klickrate und damit der Erfolg Ihrer Anzeige signifikant verbessert werden kann.

6. Verwenden Sie eine sog. "Call-to-Action". Damit sind klare Aufforderungen an den Beworbenen gemeint. Nachfolgend einige Beispiele:

  • • Bestellen Sie jetzt!
  • • Testen Sie kostenlos!
  • • Sparen Sie 50%!
  • • Testversion kostenlos downloaden!
  • • Jetzt kostenlos registrieren!

7. Verwenden Sie Testimonials bzw. Testergebnisse (z.B. "Testsieger Stiftung Warentest")

8. Vermeiden Sie die Nennung Ihres Firmennamens. Dieser kostet unnötig Platz und bringt – sofern es sich nicht um eine bekannte Marke handelt – kaum etwas, da User in aller Regel nicht nach einem Unternehmen oder Produktnamen, sondern nach einer Lösung suchen!

9. Verkaufen Sie primär Ihre Vorteile bzw. die Vorteile Ihres Angebotes und nicht das Produkt bzw. Ihre Dienstleistung als solches. Stellen Sie sich hierzu die Frage: Was hat mein Kunde von meinem Angebot?

Anzeige-URL

Leider sieht man immer wieder Anzeigen, die über eine ansprechende Überschrift sowie sehr gute Textzeilen verfügen, bei denen das Potential der Anzeigen-URL jedoch verschenkt wird, weil hier lediglich die Standard-URL verwendet wird. Machen Sie diesen Fehler nicht!

Sie haben auch in der Anzeigen-URL die Möglichkeit, zur Anzeige passenden Keywords zu hinterlegen, um der Anzeige damit noch mehr Relevanz und Gewicht zu verleihen.

Beispiel: Sie schalten Adwords für ein Fitnessgerät – im konkreten Fall für einen Crosstrainer. Anstatt Ihre Firmen-URL im Stile von www.meine-firma.de zu verwenden, sollte Sie die Anzeige-URL um einen dazu passenden Zusatz ergänzen. In diesem Fall wäre z.B. www.meine-firma.de/crosstrainer eine ideale Ergänzung. Um das Ganze noch weiter zu optimieren, kann man die URL auch noch wie folgt darstellen:

www.Meine-Firma.de/...

Durch die Verwendung von Großbuchstaben in der URL wird die Lesbarkeit verbessert, was sich wiederum in deutlich höheren Klickraten auswirken kann.

Fazit

Die Erstellung von Anzeigen für Google Adwords erfordert etwas Übung. Das Schöne daran ist jedoch, dass man sich hier Schritt-für-Schritt herantasten kann und mit jeder Anzeige mehr Übung und Erfahrung gewinnt, was sich wiederum in der Umsetzungszeit bemerkbar macht.

Machen Sie von der Möglichkeit unterschiedlicher Anzeigenvarianten Gebrauch. Idealerweise sollten pro Anzeige mindestens zwei Versionen verwendet und die Resonanz verglichen werden. Dadurch erhalten Sie ein Gefühl was in Ihrem Umfeld funktioniert und was nicht. Dabei ist besonders wichtig, dass Sie laufend an Ihren Anzeigetexten arbeiten und selbst kleine Änderungen bzw. Anpassungen testen, die
Ergebnisse notieren und weiter optimieren.

Quelle: contentmanager.de




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 4. March 2010 - 11:56
(Tags)
durchschnittliches Voting: 3.5 (2 Votings)