Blog January 2010

Kundenansprache durch Web 2.0 Technologien in Online-Shops

Web 2.0 Technologien im eCommerceDas Potential von Web 2.0 wird nur begrenzt von Shopanbietern im Internet ausgeschöpft. So lautet das Ergebnis einer Studie von novomind. Jeder zweite Anbieter im Internet vernachlässigt Web 2.0 Technologien. Wir sprechen hier seit langem nicht mehr von Trends, sondern von einer ernstzunehmenden Kundenbindungsmaßnahme, die zudem das Interesse der Kundschaft weckt, einen Kaufanreiz bietet und sie zur Interaktion antreibt.

Dass die Natur des Internets nicht nur Präsentation und Vertrieb, sondern weitaus vielfältigere Optionen für den Verkäufer eröffnet, hat sich offenbar noch nicht überall herumgesprochen. So mahnen Experten an, dass Kunden heutzutage gerne Erfahrungen austauschen, Produkte bewerten und Verbesserungsvorschläge machen. Web 2.0-Applikationen eröffnen hier auch der Angebotsseite eine soziale Komponente des eShoppings, von der beiden Seiten profitieren können. So können Internetfunktionen, die den Kunden in der Vor- und Nachkaufphase unterstützen, als Quelle für nützliche Informationen über Käuferverhalten dienen. Obendrein können die Anwender der Web-Shops selbst zu Botschaftern einer Marke gemacht werden, meinen Beobachter. Dafür seien, abhängig von der jeweiligen Branche des Unternehmens, unter Umständen auch Blogs geeignet.

Grundvoraussetzungen, um im Wettbewerb der Shopping-Portale nicht unterzugehen, seien allerdings eine breite Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten, funktionierende, übersichtliche Suchfunktionen und Einblicke in Bewertungen und Rezensionen Dritter.

Doch auch wenn die Umstellung auf eine zeitgemäße Web 2.0-Webseite gelungen sei, bleibe ständige Anpassung Pflicht. Der Trend weist eindeutig hin zu Portalen, die strukturell sehr stark an soziale Netzwerke erinnern. Die interne Kommunikation der Teilnehmer in diesem Netzwerk fördert virales Marketing und dient als Informationsquelle über Kundenwünsche. Fraglich ist jedoch, bei wie vielen Plattformen und Netzwerken ein Internet-Kunde mittelfristig teilnehmen kann und will. Schon jetzt haben die meisten Nutzer der jüngeren Generation oft fünf bis sechs Konten bei diversen eCommunities.

Quelle: ECIN




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geschrieben von adamm am 29. January 2010 - 10:45
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Magento Enterprise Edition Version 1.7 Feature Roadmap

MagentoDas im Q4 2009 erschienene Update der Magento Enterprise Edition bringt einige beeindruckende neue Features mit sich, mit denen Sie Ihren Kunden eine erstklassige eCommerce-Lösung bereitstellen. Allen bestehenden Enterprise-Kunden stehen die Neuerungen natürlich zur Verfügung.

Die neue Version der Magento Enterprise Version bietet Ihnen mit dem Reward Point System eine Erweiterung, die Ihren Kunden ein einzigartiges Shopping-Erlebnis verspricht und deren Loyalität steigert. Außerdem beinhaltet das Update einige Performance-Optimierungen, in Bezug auf Sales Reporting, CMS+ Engine und Magento Widgets, die Ihnen dabei helfen Ihre Aktivitäten besser zu organisieren, zu strukturieren und Inhalte zu verwalten.

Nachfolgend finden Sie alle Details zu den Features, die Sie in der neuen Magento Enterprise Version 1.7 erwarten. 

Reward Point System

•    Die Bonuspunkte können durch eine Vielzahl an Transaktionen und Aktivitäten durch den Kunden gesammelt werden und lassen sich problemlos im Backend-Bereich verwalten.

•    Die Wertigkeit der Bonuspunkte wird durch eine einfache Berechnungsvorschrift, einer Art Umrechnungskurs, festgelegt.

•    Der Umrechnungskurs kann pro Kunde aber auch für Kundengruppen festgelgt werden.

•    Das gesamte Punktesystem wird über den Backend-Bereich administriert und detailliert dargestellt.

•    Der Administrator ist befähigt Punkte zu vergeben und diese vom Kundenkonto zu löschen.

•    Nachfolgend ein paar Beispiele, wie Kunden durch Transaktionen an Bonuspunkte gelangen können:   

o    Je 100,00 € Umsatz erfolgt eine Gutschrift von 10 Bonuspunkte.
o    Beim Kauf eines Produkts einer bestimmten Marke mit einem Preis von mindestens 1000,00 €, werden 150 Bonuspunkte  gutgeschrieben.
o    Wird ein Produkt X bestellt, so erhält der Kunde 500 Punkte.

•    Kunden können des Weiteren Bonuspunkte durch diverse Aktivitäten verdienen:

o    Newsletter-Anmeldung
o    Werben von Neukunden
o    Bei Konversion geworbener Kunden
o    Durch Hinzufügen von Tags
o    Durch Produktbewertungen

•    Die Bonuspunkte lassen sich während des Bestellvorgangs in Geld umwandeln.

•    Der Kunde kann in seinem Benutzerkonto auf seinen Punktestand zugreifen.

Performance-Optimierung

Hohe Seiten-Performance

Ein neues Full Page Caching Modul wird die Leistung Ihres Shops um einiges erhöhen. Speziell bei trafficstarken Seiten sind deutliche Performance-Verbesserungen zu erwarten. Verringerte Ladezeiten lassen die Konversionsrate anheben und die Bedienbarkeit des Shops und folglich die Akzeptanz beim Nutzer steigern.

Weitere Performance-Features

•    Details zu Administrator Log-Einträgen

•    Sales Reports Performance-Optimierung

•    Order-Status im Sales-Report

•    Admin Page Titles

•    Auslagerung von Kontaktinformationen

•    Erleichterung beim Einbinden von Themes und Packages

•    Standalone Widget-Instanzen

•    Einfaches Template/Block für Hierarchien und Katalognummerierung

•    Hierarchie Titel und Sektionen Meta-Links

•    Redesign des Hierarchie Menüs

•    Individuelle Variablen für Benutzung in E-Mail-Templates und im CMS

•    Auslagerung der Styles in E-Mail-Templates

Geplante Features für 2010

•    Magento Secure Payment Bridge
•    Unterstützung von Geschenken

•    Subscription Management

•    Workflow

•    Support mehrer Lager

•    Auftragsrückstand

•    RMA-Support

•    Reporting-Integration

•    Verbesserte Suche

•    Und Vieles mehr…

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Magento Enterprise Edition oder durch unsere Mitarbeiter.

 

Quelle: magentocommerce




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geschrieben von keberle am 27. January 2010 - 10:13
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mediawave relauncht Pharao24.de Möbel Shop mit Magento

mediawave-Pharao24.deDie Agentur mediawave internet solutions GmbH aus München hat mit der D&S Trading Handelsgesellschaft einen neuen Magento Kunden für sich gewinnen können. Auf Basis der Magento Community Edition soll das Möbel-Versandhaus Pharao24.de gerelaunched werden.

Neben der technischen Umsetzung mit Magento und der Anbindung an eine Vielzahl externer Systeme übernimmt das mediawave-Team auch die konzeptionelle und gestalterische Umsetzung des Projekts. Um eine zentrale Datenverwaltung zu gewährleisten, umfasst das Projekt die Anbindung an ein führendes Warenwirtschaftssystem.

Ebenso wird ein Tool zum Datenaustausch mit Transport- und Logistikdienstleitern an das Gesamtsystem angebunden. Außerdem übernimmt mediawave die Anbindung der Online-Shops an unterschiedliche E-Payment-Anbieter und Preisportale.

Wichtiges Ziel des Projekts ist eine übersichtliche Darstellung des sehr breiten und tiefen Produktsortiments. Bei der Konzeption der E-Commerce-Lösung richtet sich mediawave an aktuelle Usability-Richtlinien, um dem Nutzer eine intuitive und besonders benutzerfreundliche Oberfläche bereitzustellen. Des Weiteren legt mediawave größten Wert auf Suchmaschinenfreundlichkeit, sodass deren Kriterien im gesamten Ablauf des Projektes Berücksichtigung finden.

Über pharao24
Das Unternehmen mit Sitz in Eslohe im Hochsauerland ist ein führendes Möbelversandhaus mit bundesweiten Logistikcentern, von wo aus deren Produkte zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis zum Kunden gelangen. Die Produktpalette des Online-Shops reicht von exklusiven Wohnzimmermöbeln bis hin zu professioneller Büroausstattung.




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 26. January 2010 - 10:30
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eCommerce mit Magento auf den netzblicken der IHK in München

MagentoDas Potential eines Magento Online-Shops wird am 28.01.2010 auf den netzblicken von mediawave präsentiert.

München, den 21.01.2010, die eCommerce Branche ist ein gigantischer Markt, in dem Jahr für Jahr Milliardenumsätze getätigt werden. Laut der Studie "Monitoring Report IKT" von TNT Infratest ist für 2010 mit einem eCommerce Umsatz in Deutschland von 150 Milliarden Euro zu rechnen. Insbesondere das Thema Open Source Shop-Lösungen entwickelt sich auf Grund des großen Marktpotenzials mit einer enormen Dynamik. Die Open Source Systeme bieten heute ernsthaft Alternativen zu proprietären Shop Systemen oder aufwendigen Eigenentwicklungen.

Magento Commerce ist eine der am schnellsten wachsenden Open Source eCommerce Lösungen mit weltweit über 1,5 Millionen Downloads, mehr als 1.700 Modulen und 30.000 laufende Shops. Das professionelle Open-Source eCommerce Shop-System findet auf Grund seiner hohen Skalierbarkeit Einsatz bei kleinen, mittelständischen und Großunternehmen.

Im Rahmen des Vortrags werden die führenden Open-Source Shop-Systeme verglichen und die Vorteile, Möglichkeiten und Einsatzgebiete von Magento an Hand von Beispielen aufgezeigt.

Der Magento Professional Partner mediawave aus München realisiert auf Basis der Magento eCommerce Plattform individuelle Online-Shops. Weitere Informationen zu den mediawave Magento Services finden Sie unter: http://www.mediawave-ecommerce.de/. Die Full Service Agentur mediawave lädt alle Interessenten herzlich ein die netzblicke zum Thema "eCommerce mit Magento" am 28.01.2010 zu besuchen. Auch nach der Veranstaltung stehen wir gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.




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geschrieben von adamm am 21. January 2010 - 16:14
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7 neue Google Analytics Features

Web-Controlling mit Google AnalyticsEnde 2009 wurde Google Analytics um einige interessante Features erweitert. Mit dem Top-Feature Analytics Intelligence werden Sie ab sofort benachrichtigt, wenn sich bestimmte Kennzahlen nennenswert ändern oder merkwürdig verhalten. Das Webcontrolling mit Google Analytics ist nun flexibler denn je und lässt sich individuell auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen.

Google Analytics Intelligence und benutzerdefinierte Benachrichtigungen

Mithilfe des Algorithmus der Google Analytics Intelligence-Funktion werden Datenmuster über Tage, Wochen und Monate überwacht. Wesentliche Änderungen der Datentrends und Erkenntnisse, die Sie möglicherweise noch nicht bemerkt haben, werden direkt in Ihrem Konto angezeigt. Sie können sogar benutzerdefinierte Benachrichtigungen anlegen, um Ihre eigene Zusammenstellung von Dimensionen und Messdaten zu überwachen. Legen Sie außerdem fest, ob diese Benachrichtigungen per E-Mail verschickt oder in der Benutzeroberfläche angezeigt werden sollen.

Erweiterte Ziele und neue Ziele für Besucheraktivitäten

Sie können jetzt noch mehr Conversions analysieren, indem Sie in jedem Profil bis zu 20 Ziele festlegen. Messen Sie Besucheraktivitäten und den Erfolg von Branding-Maßnahmen auf Ihrer Website mit den Zielen „Besuchszeit auf Website“ und „Seiten pro Besuch“. Diese kurze Anleitung hilft Ihnen beim Einrichten Ihres ersten Ziels für Besucheraktivitäten.

Erweiterte Berichte für Handy-Geräte

Google Analytics hat die Unterstützung für Handy-Websites sowie Anwendungen für das iPhone und Android-Geräte erweitert. Sobald Sie die Handy-Websites vom Typ PHP, JSP, PERL und ASPX auf dem Server um eine Codesequenz ergänzt haben, können Sie sogar Mobiltelefone ohne (aktivierte) JavaScript-Unterstützung erfassen. Entwickler von Handy-Anwendungen finden die SDKs sowie technische Hinweise zur Umsetzung in englischer Sprache hier. Außerdem können Sie im Bereich „Besucher“ Daten zu Mobilgeräten und Netzanbietern über die neuen Berichte für Handy-Geräte einsehen.

Kennzahl für eindeutige Besucher

Wenn Sie wissen möchten, wie viele eindeutige Besucher (eindeutige Cookies) Ihre Website besuchen, können Sie die Kennzahl für eindeutige Besucher in Ihren benutzerdefinierten Bericht oder die erweiterten Segmente aufnehmen. Sie können „Eindeutige Besucher“ als Kennzahl für alle Dimensionen in Google Analytics wählen.

Erweiterte Analysefunktionen

Holen Sie noch mehr aus Ihren Daten heraus: Die Pivot-Funktion, zusätzliche Dimensionen und erweiterte Tabellenfilter helfen Ihnen dabei. Kombinieren Sie diese Funktionen für eine noch sorgfältigere Datenanalyse direkt in Ihrem Konto.

Gemeinsames Nutzen von erweiterten Segmenten und benutzerdefinierten Berichtvorlagen

Teilen Sie erweiterte Segmente oder einen benutzerdefinierten Bericht per URL mit anderen Analytics-Nutzern. Die vorformatierte Vorlage wird automatisch in deren Konten importiert. Sie können außerdem bestimmen, in welchen Profilen Ihre erweiterten Segmente und benutzerdefinierten Berichte für andere sichtbar sein oder verborgen bleiben sollen.

Mehrere benutzerdefinierte Variablen

Benutzerdefinierte Variablen helfen Ihnen, Google Analytics flexibel und einfach anzupassen sowie exakt die Websitedaten zu erfassen, die für Ihr Unternehmen wichtig sind. Sie können Besucher anhand von Besucherattributen (z. B. Mitglied oder Nichtmitglied), Sitzungsattributen (z. B. angemeldet oder nicht angemeldet) sowie Seitenattributen (z. B. Sportbereich angesehen) definieren und erfassen. Mit benutzerdefinierten Variablen können Sie beliebige Interaktions- und Verhaltensmuster auf Ihrer Website einstufen. Informieren Sie sich noch heute genauer darüber (nur in englischer Sprache verfügbar).

 

Quelle: Google Analytics




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geschrieben von adamm am 14. January 2010 - 16:48
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Ausdrucken vs. Lesen am Bildschirm

6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Monitor – so die zentrale Aussage einer eResult Studie. Ein durchaus überraschendes Ergebnis, finden Sie nicht? Wir zeigen Ihnen die wesentlichen Gründe dafür auf und geben Ihnen wertvolle Handlungsempfehlungen.

Frage war: "Wie hat sich Ihr Leseverhalten in den letzten Monaten verändert? Lesen Sie Texte zunehmend am Bildschirm oder drucken Sie Texte öfter aus?"

59% gaben auf diese Frage die Antwort: "Ich lese immer öfter Texte am Bildschirm (statt diese auszudrucken)."

Viele Usability-Experten haben in den letzten Jahren wiederholt darauf hingewiesen, dass Texte am Bildschirm nicht gelesen werden.

Inzwischen hat sich die Gestaltung von Websites deutlich verändert, ebenso das Surfverhalten, die angebotenen Inhalte und auch der Zugriff auf das Internet  -- und diese Veränderungen haben auch Auswirkungen auf das Leseverhalten am Bildschirm.

Hier eininige Gründe, die für die steigende Bereitschaft zum Lesen am Bildschirm sprechen:

  •    Die Verbreitung von Notebooks, Netbooks und mobilen Endgeräten nimmt zu. Wird mit solchen Geräten im Web gesurft, dann besteht in den meisten Fällen schlicht und ergreifend keine Möglichkeit zum Drucken (z. B. im Zug, auf dem Sofa, im Cafe, Hotelzimmer etc.). Ob gewollt oder nicht, man muss am Bildschirm lesen, wenn man Informationen aufnehmen und verarbeiten will.
  •    Immer mehr Webnutzer-/innen lesen Blogs.In Blogs dominieren kurze Beiträge - im Vergleich zu klassischen Informations- und Nachrichtenportalen. Auch die Kommentare auf Blogbeiträge sind häufig nicht länger als 2-3 Sätze. Blog-Beiträge und Kommentare werden daher am Bildschirm gelesen, nur selten ausgedruckt.
  •    Immer mehr reichweitenstarke Websites (wie z. B. Facebook, XING) bieten die Möglichkeit Statusmeldungen abzugeben (140 Zeichen). Diese werden ebenfalls am Bildschirm gelesen – und nicht ausgedruckt.

Schlussfolgerungen

  •    Das Verhalten von Nutzern im Web (hier: Lesen am Bildschirm) verändert sich relativ schnell.
  •    Studienerkenntnisse die 8-10 Jahre "alt" sind müssen kritisch hinterfragt werden. Wichtige Entscheidungen sollten nicht auf deren Basis getroffen werden.
  •    Das Thema „Content-Usability“ muss wieder auf die Agenda von Website- und Shop-Betreibern.

Schaut man sich zum Beispiel Online-Shops von Versandhändlern mit einem breiten Sortiment an (Vollsortimentler), dann kommt schnell der Eindruck auf, dass sich die Betreiber wenig oder gar keine Mühe bei der Gestaltung von Produktbeschreibungen geben.

Viele Online-Shops bieten absolut identische  Produktbeschreibungen an. Eine Wettbewerbsdifferenzierung über „gute“ Produktbeschreibung ist nicht zu beobachten. Zudem sind die meisten Produktbeschreibungen sehr kurz gehalten.

Auch scheint man sich kaum Mühe in Bezug auf die Textstruktur und Textgestaltung zu geben. Sicherlich mit der „alten“ Erkenntnis im Hinterkopf "Nutzer lesen ja eh nicht am Bildschirm!"

Dies sollte sich unbedingt verändern, will man die Anforderungen von Nutzern an Produktdetailseiten erfüllen.

Quelle: eResult




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geschrieben von adamm am 7. January 2010 - 11:40
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So senken Sie Ihre Retourenquote

Retourenquote senkenDer Online-Handel boomt. Artikel müssen verpackt und durch einen Zusteller versendet werden, wodurch Kosten anfallen. Nun stellt sich natürlich die Frage, inwiefern Kunden diese Kosten tragen sollten. Wir präsentieren Ihnen eine Strategie, mit der Sie nachhaltig die Retourenquote senken und gleichzeitig Ihre Kunden zufriedenstellen.

Im Modeversand ist es verbreitet, dass dem Kunden Verpackungs- und Versandkosten in Rechnung gestellt werden. Gerade deshalb bestellen viele Kunden ein Kleidungsstück in zwei Größen oder Farben. Man möchte sichergehen, dass sich die Bestellung gelohnt hat, indem man wenigstens ein Teil davon behält und dieses passt.

Dies führt bei den Händlern zu einer hohen Rücklaufquote. Im Modebereich sind Rücksendequoten von 50-70% keine Seltenheit. Die Retouren sind jedoch ebenfalls mit hohen Kosten (für die Kontrolle der zurückgeschickten Ware, Neuverpackung, Wiedereinlagerung) verbunden.

Die Idee und gleichzeitig Frage deshalb war: Wie beurteilen Kunden die Variante, dass nicht bei der Bestellung Kosten anfallen, sondern erst wenn es zur Rücksendung der Ware kommt? Können hierdurch Auswahlbestellungen reduziert und somit die Rücksendequote gesenkt werden? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen der Omnibus-Befragung im August 600 Personen (Grundgesamtheit lt. AGOF) gestellt.

Es wurde gefragt, wenn die Nutzer die Wahl hätten, für welche Variante sie sich entscheiden würden - Versandkosten von vorn herein bezahlen (Variante 1) oder nur bei Rücksendung von Artikeln (Variante 2)? Zwei Drittel der Befragten würden sich für die Variante entscheiden, dass erst und nur bei Rücksendung von Artikeln Versandkosten anfallen. Bei den Männern fällt die Wahl noch klarer aus. Sogar 3 von 4 Männern würde sich für diese 2. Variante entscheiden. Diese Variante ist besonders interessant für Personen, die sich die Portokosten sparen möchten, die aber auch eher selten etwas zurücksenden.

Diejenigen, die Versandkosten erst bei einer notwendigen Rücksendung zahlen möchten, wurden gefragt, ob sie die Ware behalten würden, auch wenn diese nicht 100% ihren Anforderungen entspricht, um die Versandkosten zu sparen.

Ergebnis: Gefällt ein Artikel nicht bzw. entspricht dieser nicht vollständig den Erwartungen, dann wird dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückgeschickt.

Wird in einem Online-Shop die Variante angeboten, dass nur bei Rücksendung Versandkosten in Rechnung gestellt werden, dann würden gut 40% ganz sicher auf Auswahlbestellungen verzichten und immerhin noch ca. 30% zumindest vielleicht. Also insgesamt wären mehr als 70% zumindest eventuell bereit, auf Auswahlbestellungen zu verzichten.

Die Auswertung der Begründungen/ offenen Textfeldern hat ergeben, dass die Vermeidung von Rücksendungen vor allem bei Mode kritisch gesehen wird. Den Befragten ist bewusst, dass bei Artikeln aus dem Modebereich es viel häufiger zu Retouren kommt als bei anderen Sortimenten. Dennoch zeigt sich, dass diese Option ein sehr gutes Potential aufweist, die Retourenquote zu senken.  

Was im Vorfeld geklärt werden muss, wie kann dies abgewickelt werden? Für die Kunden muss die Abwicklung verständlich und unkompliziert sein, damit sie nicht ganz auf eine Bestellung verzichten. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Handhabung rechtlich zulässig ist - Stichwort: Fernabsatzgesetz. Entsprechend diesem Gesetz ist ab einem Bestellwert von 40 Euro eine Rücksendung für den Besteller kostenfrei. Eine Möglichkeit, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, ist die Rückerstattung der Versandkosten, wenn keine Retoure erfolgt und alle bestellten Artikel behalten und bezahlt werden.

Auf einen weiteren Ansatz, die Retourenquote zu senken, geht eine Studie von Bazaarvoice und ein dazugehöriger Artikel auf Handelskraft-Blog ein. Retouren sollen durch nützliche Kundenbewertungen gesenkt werden. Je genauer die Kunden sich ein Bild vom Artikel machen können und dazu tragen Kundenbewertungen in erheblichen Maße bei, dann sinkt die Gefahr, dass der gelieferte Artikel nicht den Anforderungen und Erwartungen der Kunden entspricht.

Quelle: eResult




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geschrieben von adamm am 4. January 2010 - 10:46
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