Blog October 2009

Diese E-Mail-Kennzahlen sollten Sie kennen

Kennzahlen E-Mail-MarketingErfolgsmessung leicht gemacht! Das denken Viele, wenn von E-Mail-Marketing die Rede ist. Dabei liefern unterschiedliche Systeme meist auch unterschiedliche Kennzahlen, die man nicht miteinander vergleichen sollte. Hier werden Ihnen die wichtigsten Kennzahlen vorgestellt, damit Sie bei den Erfolgsmessungen Ihrer Kampagnen nicht ins Stolpern geraten.

1. Versandmenge - Dubletten dürfen nicht sein
Schon bei einer elementaren Zahl geraten manche Systeme ins Straucheln. Bei postalischen Mailings stellen Adressdubletten ein erhebliches Problem dar. Hier lebt der E-Mail-Marketer sorgenfrei. Der Grund: Anders als bei Postadressen gibt es bei E-Mails nur EINE richtige Schreibweise - alles andere produziert Rückläufer (Bounces). Jedes professionelle E-Mail-Versandsystem entfernt automatisch doppelte E-Mail-Adressen. Falls Sie kein solches System verwenden, entfernen Sie die Dubletten manuell.

2. Bouncerate - Wer Urlaub macht, fliegt oft raus
Ein Vorteil von E-Mail-Marketing gegenüber Printmailings ist die automatische Rückläuferbearbeitung. Erloschene Adressen produzieren eine Fehlermeldung (Bounce). Diese Meldung wird vom E-Mail-System erfasst und die Adresse vom Verteiler entfernt. In der Praxis jedoch laufen manchmal zwei Dinge falsch. Entweder das Bouncemanagement funktioniert gar nicht, dann werden munter jedes Mal alle toten Adressen wieder angeschrieben. Nach einem Jahr schon kann so der halbe Verteiler aus toten Adressen bestehen. Es gibt aber auch das Gegenteil. Dann wird jede Rückläufermail als Bounce gewertet und fliegt aus dem Verteiler. Die meisten Rückläufer jedoch sind einfache Abwesenheitsbestätigungen. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es viel Raum für Optimierung. Die meisten professionellen Systeme beherrschen hier alle Tricks, um den Verteiler möglichst optimal zu pflegen.

3. Öffnungsrate – Das unbekannte Wesen
Um es gleich zu sagen: Die Öffnungsrate kann nicht gemessen sondern nur geschätzt werden. Das geschieht mit eingebauten Bildern, die beim Öffnen der E-Mail nachgeladen werden. Und genau das ist die Crux. Denn oft werden die Bilder nicht nachgeladen. Sei es die neue Outlook-Version oder der sicherheitsfanatische Webmaster, Bilder werden oft geblockt. Dafür zählen viele Systeme gleich mehrfach. Wenn von zwei eine Empfängern einer gar nicht und einer zweimal öffnet, entstehen 100 Prozent Öffnungsrate. Im Zweifelsfall fragen Sie nach, ob auch wirklich die „Öffnungsrate unique“ gemessen wurde. Das ist der Anteil der Empfänger, die vermeintlich geöffnet haben. In Textmails kann die Öffnungsrate nicht gemessen werden. Dafür lässt sie sich jedoch anhand der Klickrate abschätzen. Und schon wieder schnappt die Falle der unterschiedlichen Erhebungsmethoden zu.

4. Klickrate – Unser bester Wert
Anders als die Öffnungsrate kann die Klickrate sehr genau gemessen werden. Aber auch hier liefern die Systeme unterschiedliche Werte: Am aussagekräftigsten ist die „Klickrate unique“. Dabei wird gemessen, wie viele der Empfänger denn nun etwas angeklickt haben. Manche Systeme messen jedoch jeden Klick, Wenn als jemand zwei unterschiedliche Links und einen gleich dreimal angeklickt hat, treibt das munter die Klickrate hoch, obwohl dahinter nur eine einzige Person steckt. Professionelle Systeme erfassen all diese Werte getrennt. Aber selbst wenn Sie nun mit der „Klickrate unique“ als Erfolgskennzahl arbeiten, sollten Sie aufpassen. Vergleichen Sie sich nie mit anderen Unternehmen, denn es spielen zwei wichtige Faktoren eine Rolle: Wie alt Ist Ihr Verteiler? Wer seit zehn Jahren E-Mails versendet hat zwangsläufig eine niedrigere Klickrate als ein Unternehmen, das gerade einen neuen Verteiler aufgesetzt hat. Wie wichtig sind Sie für den Empfänger? Je höher die Relevanz Ihrer Inhalte für den Empfänger ist, desto höher auch die Klickrate. Das ist auch der Grund dafür, dass im B2B-Bereich die Klickraten meist höher als bei E-Mails sind, die sich an Verbraucher richten.

5. Die Abmelderate – Zufriedenheit wird messbar
Die Abmelderate ist ebenfalls ein relativ präzise zu ermittelnder Wert. Auch hier jedoch sollte man sich vor Vergleichen mit anderen hüten, weil zu viele Faktoren eine Rolle spielen. Wie bequem ist die Abmeldung? Wer gehen will, geht. Bauen Sie als keine Hürden auf, sondern platzieren Sie das Wort „abmelden“ am besten nicht nur am Ende, sondern auch am Anfang einer E-Mail. Und am besten ganz bequem mit einem einzigen Mausklick ohne noch einmal die Adresse eingeben zu müssen. Der Grund: Je einfacher das Abmelden desto weniger Menschen drücken stattdessen den Spamknopf. Solche Beschwerden sind schlecht für Ihre Absenderreputation, die von den E-Mail-Providern sehr genau gemessen wird. Je besser Ihr Ruf, desto geringer das Risiko, von Spamfiltern blockiert zu werden.

Quelle: absolit




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 23. October 2009 - 10:40
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E-Mail-Kampagnen in Europa weisen sinkende Klickraten auf

Der Rückgang ist durch ansteigendes E-Mail-Aufkommen während des zweiten Quartals 2009 zu erklären, so Epsilon International. Der führende Anbieter für E-Mail-Kommunikationslösungen veröffentlichte heute den aktuellen Trend-Report für das zweite Quartal 2009. Vierteljährig werden hier die weltweite Entwicklungen im Bereich E-Mail-Marketing dargestellt, wichtige Kennwerte ermittelt und umfangreiche Ländervergleiche vorgenommen.

Die aktuelle Studie zeigt, dass die Klickrate im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland, aber auch in Frankreich und Großbritannien, gesunken ist.
Nachdem in Deutschland die Klickrate in den letzten Quartalen kontinuierlich anstieg (Q3 2008: 6,3 Prozent, Q4 2008: 8,0 Prozent; Q1 2009: 9,4 Prozent), ist diese im zweiten Quartal 2009 auf 5,2 Prozent zurückgefallen. Dies entspricht im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 (7,7 Prozent) einem Minus von 31,5 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch in Frankreich und Großbritannien beobachten. In Frankreich ging die Klickrate von 7,1 Prozent (Q2 2008) um 12,1 Prozent auf 6,2 Prozent (Q2 2009) zurück. In Großbritannien fiel sie um 13,1 Prozent von 7,0 auf 6,1 Prozent, wobei sie jedoch im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres (5,9 Prozent) hier leicht anstieg.

Weitere Ergebnisse der aktuellen Studie:

- In Nordamerika blieb die Klickrate im Jahresvergleich konstant bei 5,9 Prozent bestehen.

- Die Öffnungsrate sank in Deutschland im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 (23,8 Prozent) um 9,4 Prozent auf 21,6 Prozent.

- Auch in Großbritannien ging die Öffnungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent von 21,2 Prozent auf 20,4 Prozent zurück, in Frankreich sogar von 25,3 Prozent auf 21,7 Prozent.

- In Nordamerika hingegen stieg die Öffnungsrate von 18,8 Prozent auf 22,2 Prozent.

- Kaum Veränderungen gab es dagegen hinsichtlich der Zustellrate: Diese sank in Deutschland leicht von 96,9 Prozent auf 95,9 Prozent, in Großbritannien von 95,8 Prozent auf 95,2 Prozent, wobei sie in Frankreich einen leichten Zuwachs von 94,0 Prozent auf 96,0 Prozent verzeichnen konnte.

Quelle: BVDW




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 12. October 2009 - 18:10
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magento Agentur mediawave aus München auf der ecommerce conference am 10. November 2009

Die ecommerce conference geht wieder auf Deutschland-Tour mit Veranstaltungen in Düsseldorf (3. November 2009), München (10. November 2009) und Hamburg (17. November 2009). Die Roadshow für e-Commerce Strategien und Lösungen richtet sich an e-Commerce-Leiter, Online Shop Betreiber und branchenübergreifend an Entscheider aus mittelständischen bis großen Betrieben.

 

 

 

Die Themenschwerpunkte der diesjährigen Herbst-Roadshow sind unter anderem Shop-Systeme wie Magento, Webshopgestaltung, Webshopanalyse und Marketing sowie Strategien, Shopprozesse, Webcontrolling, Logistik, Recht und E-Payment. Zu den Rednern gehört Markus Neumann, Geschäftsführer der mediawave internet solutions GmbH und Magento Professional Partner, der Potentiale von Magento aufzeigt und wie man mit intelligenten Marketing Tools die Konversionsrate steigern kann. Andreas Schwend von dmc digital media center, spricht in seinem Vortrag über die kommenden Trends für 2010

mehr Infos unter: www.ecommerce-conference.de oder www.mediawave.de

 

Da mediawave an der Veranstaltungsreihe mitwirkt, profitieren Sie von unseren Sonderkonditionen und haben die Möglichkeit an der Herbsttour der ecommerce conference ab 159,- EUR zzgl. MwSt. (statt 199,- EUR/299,- EUR zzgl. MwSt.) teilzunehmen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung nachfolgenden Code: PROecc9Hmwa ein, um sich den Sonderpreis von 159,- EUR zu sichern.




Tanja Fischer's picture
geschrieben von tfischer am 5. October 2009 - 11:52
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Digital Asset Optimization (DAO) heißt die Zukunft von SEO

Jedem Unternehmer ist die Relevanz der Suchmaschinenoptimierung bekannt. Ein gutes Ranking ist gerade in der jetzigen Konjunkturkrise von Nöten, um ausreichend auf sich aufmerksam zu machen. Suchmaschinenbetreiber stellen den Fokus Ihrer Entwicklungen immer mehr auf die Bedürfnisse der Suchenden ein. Neben den klassischen Suchergebnissen als blaue Links, unterstützen neuartige Darstellungsweisen den User, das zu finden, was er sucht. Hierbei wird dem Suchenden ein Mehrwert geboten. Die Gewährleistung für die Bereitstellung dieser Verknüpfungen aus verschiedensten Kanälen wird als Digital Asset Optimization (DAO) bezeichnet. Doch wie werden diese Informationen durch die Suchmaschinen generiert? Worauf ist zukünftig bei der Konzeption eines Webauftritts zu achten um DAO-konforme Inhalte zu erzeugen? Dieser Artikel gibt eine Einführung in Digital Asset Optimization und klärt genau diese Fragen. 

Ausrichtung an Nutzerbedürfnisse
Der Endnutzer erwartet heutzutage bei seiner Suchanfrage ein sehr viel intensiveres Erlebnis (Ergebnis) als eine Liste von 10 blauen Links. Durch die veränderte Infra- und Preisstruktur der letzten Jahre sind die Nutzer nun in der Lage das Internet öfter, einfacher und ortsunabhängig zu nutzen sowie bandbreitenintensivere Inhalte im Web zu konsumieren. Das ist auch der Grund, warum z.B. YouTube oder Twitter ebenso beliebt sind wie Google selbst. Deswegen ist es für Suchmaschinen ein ganz natürlicher Vorgang, jede mögliche Informationsquelle anzuzapfen und im Ergebnis darzustellen. Dabei geht es vor allem um die Intention, die der Nutzer bei seiner Suchanfrage verfolgt. Die zusätzlichen Ergebnisblöcke werden dann ganz deutlich von den Ergebnissen aus der reinen Textsuche, die dem bisherigen traditionellen SEO entsprechen, unterschieden und prominent darüber platziert.

DAO bedeutet nicht nur die Berücksichtigung verschiedener Datentypen, sondern auch digitaler Medienkanäle. Gemeint sind damit z.B. Branchenbücher, Twitter, Blogs, News oder auch Videos. Je nach Suchbegriff werden dabei niemals alle möglichen, sondern nur die aufgrund des Nutzerverhaltens passenden Kanäle dargestellt. Diese neue und umfangreiche Art der Optimierung bedeutet für die Zukunft einen weiten Bereich von Anwendungen.

Ein erstes Beispiel soll dies verdeutlichen: So wird z. B. bei der Suchanfrage "Italiener Hannover" eine lokale Auflistung italienischer Restaurants in Hannover inkl. geographische Kartenübersicht präsentiert.

DAO - Lokale Suchergebnisse bei google

Das macht aus Nutzersicht durchaus Sinn, will man doch wissen, in welchem Stadtteil sich das Restaurant befindet, ob es z.B. gut erreichbar ist und wie andere Nutzer das Restaurant bewertet haben. Die eigentlichen Webseiten der Restaurants rutschen damit immer weiter nach unten und damit auch aus dem direkten Sichtfeld („above the line“) der Suchenden heraus.

Ein weiteres Beispiel, welches die Vielfalt der universellen Suche bei Google verdeutlicht, ist der Suchbegriff „Blume“ - bei dem sowohl die Bilder, Videos als auch die lokale Suche zusätzlich in der Ergebnisseite eingebunden werden:

Suchbegriff Blume - google

Und auch andere Suchmaschinen neben Google können sich dem Trend nicht verwehren und binden immer öfter Rich-Media Elemente sowie vertikale Suchergebnisse aus anderen Spezialsuchen mit in die Ergebnisseite ein wie hier die Yahoo-Ergebnisse von den Tennisspielen bei den French Open.

Alle Beispiele verdeutlichen zwei Dinge:
Zum einen wird sich erfolgreiches SEO immer mehr auf absolute Top-Platzierungen und nicht mehr allein auf die erste Trefferseite konzentrieren. Denn nur die obersten Platzierungen sind für die User weiterhin sichtbar und werden noch entsprechend häufig angeklickt.

Zum anderen, und hier kommen wir wieder auf das eigentliche Thema dieses Beitrags zurück, wird man neben der traditionellen Suchmaschinenoptimierung alle in Frage kommenden Kanäle für die optimale Sichtbarkeit den Suchmaschinen bedienen müssen.

Allgemeiner Ranking-Report verliert an Bedeutung
Es kann also nicht länger darum gehen die Kunden in den Bereich der ersten Ergebnisseite zu bringen. Stattdessen geht es einzig und allein um die Positionierung in der Suchmaschine: Wo  und wie können Sie sich Ihren Kunden auf wirksame Art und Weise besser sichtbar machen? Welche Dateitypen oder Methoden müssen Sie verwenden, um dies zu ermöglichen?

Der allgemeine Ranking-Report wird zunehmend an Bedeutung verlieren, da es die Informationen mittlerweile erlauben, Beziehungen zwischen Suchanfragen, Webseiten und dem eigentlichen Suchkontext des Benutzers zu erfassen. Dies gilt besonders in der heutigen Ära der universellen Suche bei der die standardisierten Ranking-Reporte nur suboptimale Daten liefern. Ihre klassische SEO-Agentur könnte Ihnen mitteilen, dass Sie in den Top 10 bei einer großen Anzahl von Suchwörtern bei Google stehen, aber führt das auch wirklich dazu, leicht gefunden zu werden? Hier gilt es, genau zu analysieren, welche Informationen für die Ergebnisseite hinzugezogen werden, um diese dann optimal bedienen zu können.

Universal Search bietet Vermarktern ganz neue Möglichkeiten
Universal Search bietet viele neue Möglichkeiten zur Steigerung der Präsenz und Wahrnehmung bei Google. Diese Methoden zu verstehen und sie mit dem Wissen über das Verhalten des Suchenden bei seinen Suchanfragen in der Suchmaschine zu kombinieren, kann überaus wirkungsvoll sein. Schließlich haben Studien gezeigt, dass die Endnutzer selten die zweite Seite der Suchergebnisse betrachten, die meisten scrollen nicht einmal nach unten. Stattdessen handeln die Nutzer nach dem Prinzip der sogenannten Abfragekette. Nach der ersten Suchanfrage schauen sie sich den oberen ins Auge springenden Teil der Ergebnisseite an. Wenn sie dort kein Ergebnis finden, das ihnen zusagt, formulieren sie einfach ihre Suchanfrage neu. Dies kann mehrere Male geschehen. Wenn eine Suchmaschine diese Abfragekette (Intention) aufspürt, kann sie die eigentliche Zielseite des Suchenden schon vorher bestimmen.

Das Zusammenspiel zwischen den Handlungen des Endnutzers und das Vorgehen, wie Suchmaschinen diese neuen Arten von Informationen darstellen, ist letztlich der Schlüssel zur Entwicklung neuer Marketingstrategien für die Suche. DAO bietet bei richtiger Anwendung die einzigartige Möglichkeit, größtmögliche Popularität innerhalb kürzester Zeit zu erzielen.

Quelle: ABAKUS Internet-Marketing




Alexander Damm's picture
geschrieben von adamm am 2. October 2009 - 11:28
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